Schüler des GaS in Irland

MERZIGER SCHÜLER ERLEBEN IN IRLAND GESCHICHTE HAUTNAH

Tief beeindruckt kamen 35 Zehntklässler des Merziger Gymnasium am Stefansberg von ihrem sechstätigen Ausflug nach Irland zurück. „Ziel dieser seit drei Jahren regelmäßig stattfindenden Fahrt ist es, in einer einwöchigen Intensivlernphase durch den engen Kontakt und regen Austausch mit Einheimischen die Politik und Kultur Irlands besser kennen und verstehen zu lernen.“, erläutert Schulleiter Albert Ehl die Beweggründe. Er war als Englischlehrer in diesem Jahr höchstpersönlich mit an Bord, um die Schüler gemeinsam mit den Kolleginnen Anne Klein und Brigitte Stein beim Abenteuer Irland zu begleiten. Um die Schüler bestmöglich auf die Exkursion vorzubereiten, wurde das Thema Irland im Fach „Bilinguale Politik“, in dem politische Sachverhalte größtenteils in englischer Sprache unterrichtet werden, eingehend bearbeitet. „Neben einem Film über irische Sehenswürdigkeiten haben wir uns mit den Lehrern dort ausführlich über die irische Geschichte unterhalten.“, konnte Zehntklässlerin Amélie Daub schon viele Vorkenntnisse mit auf den Weg nehmen, als der Flieger in Luxemburg abhob - was schon für ein gewisses Bauchkribbeln sorgte, da es für einige der Gymnasiasten der erste Flug ihres Lebens war. Nach der Ankunft in Dublin wartete auf die Saarländer eine vierstündige Busfahrt zu ihrer Unterkunft auf Inch Island. „Es gab zwei verschiedene Häuser, eines für die Mädchen und eines für die Jungs.“, erzählt Fabia Faust aus der Klasse 10d und fühlte sich ein bisschen in eine andere Zeit zurückversetzt: „Das Mädchenhaus war ein älteres Haus mit ganz vielen Büchern.“ Die Unterkunft, die extra dazu ausgelegt ist, die irische Geschichte weiterzugeben, hatte neben den Büchern und ihrem märchenhaften Charme für die Schüler noch andere Vorzüge, weiß Klassenkameradin Lena Lafitte zu berichten: „Direkt am Haus war der Strand. Dort gab es unglaublich viele Muscheln.“ Von hier aus startete die Schülergruppe ihre Reise in die irische Geschichte. „Gleich montags hatten wir die Möglichkeit, Vorträge von Zeitzeugen anhören, die den Nordirlandkonflikt am eigenen Leib miterleben mussten und uns sehr anschaulich über ‚The Troubles‘ in Nordirland erzählt haben.“, war Schülerin Alischa-Sue Hein beeindruckt von den äußerst emotionalen Berichten. Im Vordergrund standen dabei Grundsätze wie absolute Gewaltfreiheit, Respekt vor dem Anderssein oder Toleranz gegenüber anderen Religionen. Nach einem Ausflug in den Glenveagh Nationalpark am Dienstag stand mittwochs ein Besuch der Stadt Derry auf dem Programm. Und dort durften sich die Schüler auf ein Wiedersehen mit den Zeitzeugen freuen. „Wir waren im Zentrum und die Zeitzeugen haben mit uns eine Führung durch die Stadt gemacht. Wir haben viel Interessanten von ihnen erfahren.“, berichtet Amélie. Auch der nächste Tag bot den Schülern eine Erfahrung der besonderen Art: Sie besuchten ein der wenigen Schulen Irlands, in der auf Gälisch unterrichtet wird. Insgesamt gehen dort nur 48 Jungen und Mädchen zur Schule – eine für die Merziger Besucher vom Gymnasium am Stefansberg, das mit etwa 1000 Schülern zu den größten des Saarlandes zählt, eine fast schon surreale Atmosphäre. Entsprechend ungläubig stellt Emma Raphael fest: „In unserem Jahrgang gibt es dort gerade mal acht Schüler.“ Diese acht wollen ihre neu gewonnenen Freunde aus dem Saarland demnächst auch in Merzig besuchen. Wann genau der Schüleraustausch stattfinden kann, ist aber noch offen. Zu erzählen haben die Schüler sich dann sicher viel, etwa von ihrem Trip zu Giant’s Causeway an der nordirischen Küste. „Das gehört zu den sieben Weltwundern. Dort ist vor langer Zeit Lava heruntergeflossen und hat verschiedene Steinformationen gebildet“, erklärt Lena und Fabia ergänzt beeindruckt: „Viele bilden eine Figur, manche sehen sogar aus wie Menschen.“ Getoppt werden konnte dieses Naturwunder bei der diesjährigen Irland-Exkursion nur noch durch den Besuch des Schlosses aus der Serie „Game of Thrones“ und dem abendlichen Besuch in einem echten irischen Pub. „Dort haben wir Lenas und Fabias Geburtstag gefeiert. Der Pub hatte uns extra einen Raum zur Verfügung gestellt, weil wir ja noch zu jung sind und eigentlich noch gar nicht in einen Pub dürfen“, gesteht Amelie und fügt begeistert hinzu: „Dort hat sogar extra nur für uns eine Rockband gespielt, es gab zur Feier des Tages ein original irisches Buffet und unsere Herbergseltern haben für die beiden Geburtstagskinder extra einen Kuchen gebacken.“ Aber nicht nur die Party im Pub wird den Schülern ewig in Erinnerung bleiben: „An einem Abend hat uns ein Mädchen namens Meghan besucht und uns einen typisch irischen Tanz vorgeführt – und wir mussten mitmachen.“ berichtet Amelie teils verzückt, teils aber auch ein bisschen peinlich berührt. Den krönenden Abschluss bildete auf dem Rückweg zum Flughafen ein Besuch in Irlands Hauptstadt Dublin – und dort haben die Schüler noch eine wichtige irische Weisheit gelernt: „Wir wissen jetzt, wie man sich in Irland was wünschen kann“, verrät Lena Lafitte: „Man geht in die Hocke, stützt die Hände auf die Knie und muss vor dem Wunsch drei Mal mit dem Hintern wedeln.“ Und das haben die Merziger Schüler auch alle getan. „Wir haben uns gewünscht, wieder nach Irland zurückzukehren“, hofft Amelie, dass ihr Wunsch bald in Erfüllung geht.

 

Die Irland-Exkursion ist fester Bestandteil des bilingualen Politikunterrichts, der fakultativ als Teil des Schwerpunktes Englisch am Gymnasium am Stefansberg angeboten wird und den Schülern neben der allgemeinen  Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse die Möglichkeit geben soll, sich zu komplexen, fachspezifischen Themen sicher und kompetent in Englisch äußern zu können. Das bilinguale Angebot beginnt – auf freiwilliger Basis – bereits in Klasse 8 mit dem englisch-deutschen Unterricht im Fach Erdkunde. Auch in der Oberstufe können die Schüler englisch-deutsche Angebote wählen, etwa das Fach Wirtschaftsenglisch oder Seminarfächer mit bilingualem Schwerpunkt. Außerdem werden Vorbereitungskurse auf international anerkannte Zertifikatsprüfungen auf verschiedenen Niveaustufen angeboten, auch für den Bereich Wirtschaftsenglisch.

Fotos:

1. Gruppenfoto in einem 4000 Jahre alten keltischen Ringfort

2. Eigens für die Irlandfahrt: „Irlandhoodys“ auf Iniative von (von links): Fabia Faust, Julian Greveldinger, Alisha-Sue Hein

Kennenlerntage am GaS

Kennenlernen Klassenstufe 5
Kennenlernen Klassenstufe 5
Kennenlernen Klassenstufe 8
Kennenlernen Klassenstufe 8

Gespannt standen am ersten Schultag 149 neue Fünftklässler vor dem Merziger Gymnasium am Stefansberg. Damit hatte das GaS gemeinsam mit dem Homburger Johanneum die meisten Neuanmeldungen aller Gymnasien im Saarland. Voller Vorfreude und mit großen Erwartungen gingen die neuen Schüler zum ersten Mal in ihren Klassensaal - vielleicht aber auch mit ein bisschen Lampenfieber. Wie werden ihnen die neuen Fächer gefallen, welche Lehrer werden sie bekommen und mit welchen Mitschüler werden sie in Zukunft ihre Vormittage verbringen. Zwar hatten fast alle den besten Freund oder die beste Freundin und einige Klassenkameraden aus der Grundschule an ihrer Seite, aber trotzdem warteten auf die Fünftklässler auch viele neue Gesichter. Jetzt – vier Wochen nach dem Start an der neuen Schule - sind die Sorgen vom ersten Schultag längst keine mehr, im Gegenteil. Aus den unbekannten Gesichtern sind Freunde oder zumindest gute Bekannte geworden. Damit die Neuzugänge mit ihrer neuen Schule und ihren Klassenkameraden möglichst schnell vertraut werden, veranstaltet das Gymnasium am Stefansberg immer kurz nach Schuljahresbeginn für jede neu zusammengesetzte Klasse einen sogenannten „Orientierungstag“. Dann steht an einem Vormittag statt Unterricht Teambuilding auf dem Stundenplan. „Es geht darum, die Klassengemeinschaft zu stärken und jede einzelne Persönlichkeit in all ihren Facetten besser kennenzulernen.“, erzählt Ann-Katrin Engels, die Klassenlehrerin der 5c. Geleitet wurde der Orientierungstag in ihrer Klasse von Sozialpädagoge Peter Draschan. „Er hat sich jede Menge Spiele ausgedacht“, berichtet Ann-Katrin Engels, „Wir haben verschiedene Kooperations- und Vertrauensübung gemacht, um die Teamfähigkeit zu verbessern.“ Mit dem Ergebnis ist nicht nur die Lehrerin zufrieden, sondern auch ihre Schüler: „Bei einem Spiel mussten wir vor der ganzen Klasse etwas vormachen, das hat mir am meisten Spaß gemacht und ich habe gelernt, dass ich mich vor den anderen ruhig etwas trauen kann.“, freute sich Emilia Jacobs über ihr gewachsenes Selbstbewusstsein. Neben Ballspielen, bei denen die Schüler verschiedene Aufgaben erledigen sollten, waren auch ruhigere Varianten hoch im Kurs: „Am schönsten war, als wir unsere Hände abgezeichnet haben und in jeden Finger Komplimente für die anderen geschrieben haben.“, berichtet Mia Wallerich. Mitschülerin Leticia Meyer-Henschel de Nunez-Leguizamon hat einen anderen Favoriten: „Mir hat am besten die Reise nach Jerusalem gefallen“ Hier ging es allerdings nicht – wie üblich - darum, dass jeder Mitspieler beim Stoppen der Musik schnell einen Stuhl ergattert, da ein Stuhl zu wenig aufgestellt ist und der Langsamste ausscheidet, sondern die Schüler sollten versuchen, sich so übereinander zu setzten, dass alle auf möglichst wenige Stühle passen, ohne den Boden zu berühren. „Am Ende saßen 15 Schüler auf drei Stühlen, das war schon ein beeindruckendes Bild und nur möglich, weil sich alle geholfen und gegenseitig unterstützt haben“, war Klassenlehrerin Ann-Katrin Engels beeindruckt. Und Fünftklässlerin Sarah Drexler konnte am Ende erleichtert feststellen: „Manche Kinder sind gar nicht so schlimm, wie ich mir das gedacht habe.“ Im Gegenteil. „Ich fand den Orientierungstag total gut, weil ich dort neue Freunde gefunden habe.“, freute sich Simeon Holzer.

Aber nicht nur in Klasse 5 gilt es, neue Freunde zu finden. Da die Schüler am Gymnasium am Stefansberg vor Beginn der Klasse 8 zwischen Spanisch, Latein und Bio Plus wählen können, werden sie entsprechend ihrer Wahl in neue Klassen eingeteilt. „Die Schüler sind aus vier unterschiedlichen Klassen zusammengekommen und haben teilweise noch nicht einmal ihre Namen gekannt. Daher waren auch hier Orientierungstage wichtig.“, berichtet Lehrerin Sabrina Math, die in diesem Schuljahr die Klassenleitung in der 8b übernommen hat. Die Achtklässler durften sich sogar über einen zweitätigen Ausflug nach Weiskirchen mit Übernachtung in der dortigen Jugendherberge freuen. Am ersten Tag war das Erlebnispädagogische Zentrum (EPZ) in Weiskirchen vor Ort und hat kooperative Abenteuerspiele durchgeführt. „Wir haben verschiedene Spiele auf dem Sportplatz und im Wald gespielt, z.B. mussten wir uns gegenseitig über Seile tragen, was keine leichte Aufgabe war.“, erinnert sich Achtklässlerin Roxana Dziuba. Und Klassenkamerad Elias Stein fügt hinzu: „Bei einem anderen Spiel mussten wir eine Ente aus einem Giftsee, der durch einen Kreis auf dem Boden dargestellt war, retten. Wir hatten ein Seil, einen Gurt und einen Helm zur Verfügung und mussten uns gemeinsam eine Strategie überlegen. Dass man die verschiedenen Aufgaben nur im Team bewältigen konnte, war wichtig für die Klassengemeinschaft.“ Auch Yannik Junges hält den Ausflug für eine durchaus sinnvolle Abwechslung vom Unterricht: „In der Schule haben wir einfach nicht genug Zeit, uns wirklich richtig kennenzulernen.“ „Und außerdem haben wir gelernt, uns gegenseitig zu helfen und auch uns zuzuhören.“ pflichtet Roxana Dziuba ihm bei. An ihrem zweiten Tag in Weiskirchen bekamen die Schüler Besuch aus ihrer Merziger Schule. Die Lehrer Andrea Arena, Nadine Schmidt und Markus Braun waren gekommen, um mit ihnen den Vormittag zu verbringen. Sie gehören am GaS zum schulinternen Mobbing-Interventionsteam und nutzten vor Ort die Möglichkeit, mit den Schülern in Kontakt zu kommen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die soziale Kompetenz der Schüler zu stärken und Streitigkeiten präventiv entgegenzuwirken “, berichtet Nadine Schmidt, „bei den Orientierungstagen haben wir versucht, durch verschiedene Teambuilding-Maßnahmen und interessante Spiel den Zusammenhalt zu stärken und so Mobbing gar nicht erst aufkommen zu lassen.“ Der Grundstein für eine funktionierende Klassengemeinschaft ist damit gelegt und die Schüler dürfen sich auf ein spannendes erstes gemeinsames Jahr freuen.

Projekttage am GaS: Schulfest am 29.6.17 ab 9.30 Uhr

Projekt Nähen
Projekt Mountainbike
Projekt Film
Projekt Merziger Tafel
Projekt Rollstuhlfahrer

Für die Schüler am Gymnasium am Stefansberg stehen in der letzten Woche vor den Ferien ganz ungewöhnliche Fächer auf dem Stundenplan:  Im Rahmen der Projekttage, die in dieser Woche von Montag bis Mittwoch stattfinden, können die Schüler völlig unterschiedliche Themen bearbeiten: Von Sportprojekten wie Mountainbiken, Billard oder Tennis über künstlerisch-kreative Projekte wie Nähen, Upcycling oder Filmen bis hin zu Projekten im Bereich der Umwelt- oder der Computertechnologie sowie den Naturwissenschaften. Im Vorfeld konnten sich die Schüler für ein Projekt entscheiden und können sich nun drei Tage lang ohne Schulgong und ohne 45-Minuten Takt ganz auf ein Thema konzentrieren.

Dabei werden die Schüler auch Präsentationen und Vorführungen erarbeiten, die sie am Donnerstag, dem 29. Juni von 09.30 bis 15.00 Uhr in der Schule, auf dem Schulhof und in der Sporthalle zeigen werden. Das „kleine Schulfest“, wie der Tag der Projektpräsentation von den Schülern auch genannt wird, richtet sich nicht nur an die Mitschüler, sondern auch an Ehemalige, Eltern, Freunde oder ganz einfach Interessierte. Alle sind herzlich eingeladen, sich am Donnerstag einen Eindruck der Projekte zu verschaffen, für das leibliche Wohl sorgen u.a. auch die Koch- und Backprojekte.

 

Liste der Projekttitel:

 

„Der Konsul“ – ein Film in Latein

Verliebt? - Psychologische Grundlagen von Liebesbeziehungen

Kreatives Schreiben

Chemie zum Anfassen

Kunst im Außenraum (Wald)  - Objektgestaltung, Fotografie, Zeichnung, Malerei

ACHTUNG...die Römer kommen!

Recyclingmode

Bolanas Backzauber

Alkoholische Gärung am Beispiel des Brauprozesses

Line Dance

Tennis

Minipraktikum Grundschule

Fußball

Angeln

Musical-Tanz

Mountainbiken

Go digital! Youtube, Smartphone & Co.

Ausgewählte Fahrradtouren

La cuisine française

Alte und neue Gesellschaftsspiele

Piñatas

Billard

Projekt Rockband

Ringen und Raufen

Umwelt AG

Essen wie Gott in Frankreich

Kreatives aus Stoff

Das Internet der Dinge

Mandalas-entwerfen und gestalten

Textildruck einfach gemacht

Upcycling

Merziger Tafel

Erlebnispädagogik: Geocaching

Gewaltschutztraining – Selbstbehauptung – Selbstsicherheit und Selbstverteidigung

Rolli – Erfahrungen als Rollstuhlfahrer zur  Sensibilisierung für den Umgang mit  Körperbehinderten

„Hologramme“ mit Handy / Tablet erzeugen

Cybermobbing – Umgang mit sozialen Netzwerken

Erste-Hilfe-Kurs

DFB-Junior Coaches

Zweifacher Doppelsieg im Fremdsprachenwettbewerb

Stefansberg-Schüler vertreten das Saarland auf  Bundesebene

Bei der saarländischen Preisverleihungsfeier des  Bundeswettbewerbs Fremdsprachen gab es für die Merziger Gymnasiasten gleich mehrfach Grund zum Jubeln: In beiden Kategorien dieses anspruchsvollen und renommierten Wettbewerbs erreichten Schüler vom GaS jeweils zwei Mal erste Preise, darüber hinaus zwei zweite und zwei dritte Plätze. Doch der Reihe nach:

Im Einzelwettbewerb „Solo“ müssen die Schüler eine mündliche Aufgabe auf Band sprechen und an einem Wettbewerbstag anspruchsvollen Aufgaben in den Bereichen Lesen, Hören und Schreiben stellen. Mit der Wettbewerbssprache Spanisch hatten sich Lena Lafitte und Aurelia Meyer-Hentschel de Núñez Leguizamón am Wettbewerb beteiligt – und gewonnen: Sie erzielten beide einen ersten Platz auf Landesebene und Aurelia wird das Saarland im September beim Bundessprachenturnier vertreten. Spanischlehrerin Birgit Serf-Schilz, die die beiden Neuntklässlerinnen betreut hat, ist stolz auf ihre Schützlinge und spricht von einem verdienten Sieg: „Die beiden Mädels haben sich intensiv auf das Jahresthema „Chile“ vorbereitet und sehr gute Leistungen erbracht. Der Sieg ist verdient!“ Auch in Englisch waren die Schülerinnen vom Stefansberg erfolgreich: Vorjahressiegerin Rebeka Hatvani (Kl. 10) erreichte in diesem Jahr einen zweiten Platz ebenso wie Amélie Daub (Kl. 9), die damit ihre Platzierung aus dem Vorjahr bestätigen konnten. Einem dritten Platz in Englisch erreichten Mulan-Sophie Zheng (Kl. 9) und Sophie Lamest (Kl. 10), die ebenfalls bereits zum zweiten Mal auf Landesebene ausgezeichnet wurde. Das Jahresthema „Ireland“ bereitete insbesondere den Zehntklässlern wenig Probleme, da sie die „Grüne Insel“ im Rahmen der Exkursion des Bilingualen Politikunterrichts intensiv kennenlernen konnten.

Der zweite Teilbereich des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ist der Gruppenwettbewerb „Solo“, bei dem die Schüler als Gruppe einen gemeinsamen Beitrag als Hörspiel oder Film in der Fremdsprache erstellen müssen.  Auch in diesem Teil des Wettbewerbs errang das Gymnasium am Stefansberg in diesem Jahr einen Doppelsieg: Gleich zwei Gruppen vom GaS erzielten einen ersten Preis. Mit „Way out“ hatte eine Gruppe von Zehntklässlerinnen bereits zum dritten Mal am „Solo“-Wettbewerb teilgenommen: Anne-Sophie Walger, Michelle Helmann, Jana Weidig, Melissa Nagazi und Jasmin Becker konnten ihren ersten Platz aus dem Vorjahr verteidigen. Sie wurden für einen englischen Film ausgezeichnet, der die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das viele Probleme hat – in der Schule, zu Hause und mit dem Freund – und sich in Alkohol und Drogen flüchtet. Ebenfalls einen ersten Preis auf Landesebene erzielt die Kochshow „Magical Plate“, die  Mulan-Sophie Zheng, Celine Braun, Talya Tongucer, Alisha  Berger,  Amélie Daub und Lena Lafitte geschrieben, gefilmt und geschnitten hatten. Das Besondere an „Magical Plate“ ist, dass insgesamt fünf Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Latein und Chinesisch) zum Einsatz kommen. Der Film zeigt eine turbulente Kochshow an einem Silvesterabend, in der die Moderatorin alle Mühe hat, die Köche zu bändigen und die Köche ihre liebe Not haben, ihre Gerichte rechtzeitig bis Mitternacht fertig zu stellen. Auch im Gruppenwettbewerb wird das Saarland beim bundesweiten Finale, dem Sprachenfest Ende Juni in Dresden, durch Merziger Gymnasiasten vertreten, denn die Gruppe „Magical Plate“ wurde für die Teilnahme am Sprachenfest nominiert und übt schon seit Wochen für den Auftritt auf Bundesebene. Schulleiter Albert Ehl, der die Wettbewerbsteilnehmer in Englisch und die beiden Siegergruppen betreut hat, drückt den Daumen: „Nach dem Erfolg unserer Schule beim Sprachenfest 2016 (die jetzige Gruppe „Way Out“ hatte als „Time-Travellers“ einen tollen dritten Platz auf Bundesebene erzielt), hoffen wir natürlich, dass auch „Magical Plate“ erfolgreich sein wird – die Chancen sind sicher nicht schlecht! – Gleichzeitig ist der doppelte Erfolg in beiden Wettbewerbskategorien natürlich auch ein sehr schöner Beleg für die Qualität des Fremdsprachenunterrichts am Stefansberg.“  Die beiden nunmehr preisgekrönten Filme werden am Donnerstag, 29. Juni 2017 bei der Präsentation der Ergebnisse der GaS-Projektwoche in der Schule gezeigt werden.

Klassenraumwettbewerb 2017

Förderverein des GaS zeichnet besonders ordentliche Klassen aus

 Seit vielen Jahren schreibt der Förderverein des Gymnasiums am Stefansberg Wettbewerbe aus, mit denen die Schülerinnen und Schüler einen Anreiz erhalten, sich für ihre Schule einzusetzen. So gab es in der Vergangenheit den Wettbewerb zur Klassenraumgestaltung, bei dem besonders schön und originell gestaltete Klassen ausgezeichnet wurden. In diesem Jahr gab es zum statt dessen einen Wettbewerb, in dem es um Ordnung und Sauberkeit ging: Welcher Raum ist der „Sauberste Raum am Stefansberg“?

Um dies herauszufinden wurden die Klassen von den Mitarbeiterinnen des Reinigungsdienstes über einige Wochen beobachtet und bewertet: Wie sieht der Boden im Raum aus, sind die Klassenschränke in einem ordentlichen Zustand, werden Blumen regelmäßig gegossen, sind die Stühle am Unterrichtsende hochgestellt usw. Nach Auswertung der Rückmeldungen standen nun die Sieger fest: Die Klasse 5e und die Klasse 9b erhielten jeweils einen ersten Preis, der mit 150,-- für die Klassenkasse dotiert ist. Die Klassen können das Geld gut gebrauchen:  Die 5e fährt nämlich im Juni in der Fahrtenwoche ins Schullandheim nach Bingen und die Klasse 9b plant bereits eifrig die Abschlussfahrt im nächsten Jahr.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Conrath, überreichte gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern die Preise und lobte die Klassen für ihr Engagement: „Ihr leistet damit einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Schule ein Ort ist und bleibt, an dem man sich wohlfühlen kann.“ Ein besonderes Dankeschön des Fördervereins ging an die Mitarbeiterinnen des Reinigungsdienstes – sie erhalten ein Geschenk für ihre Mithilfe. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5e und 9b freuten sich jedenfalls sehr über die Auszeichnung und den Geldpreis – und werden die Klassenräume auch nach dem Wettbewerb sicher weiterhin ordentlich und sauber halten.

 Fotos Manfred Müller

Ferienschule „Osterhase“ am Gymnasium am Stefansberg

Schülerinnen Schüler nutzen die Osterferien zur Vorbereitung des Schuljahresendspurts

 Sie ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Förderkonzeptes des Stefansberg-Gymnasiums: Die „Ferienschule Osterhase“. Die Grundidee ist einfach: Da das Schuljahresende näher rückt und manche Schüler feststellen, dass es noch die ein oder andere Wissenslücke gibt, könnte man ja vielleicht einen Teil der Osterferien nutzen, um sich für die Endphase des Schuljahres vorzubereiten und dabei auch kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen! In der Ferienschule „Osterhase“, die in der letzten Woche der Osterferien stattfindet, haben die Schüler des GaS die Möglichkeit, Defizite in den Hauptfächern aufzuarbeiten. Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 8 haben sich für die Ferienschule angemeldet nahmen in der vergangenen Woche (von Dienstag, 18. April bis Freitag, 21. April) am Unterricht der „Osterhasenschule“ teil.

Der Unterricht in der Ferienschule unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht deutlich vom normalen Unterricht: Zum einen sind die Gruppen viel kleiner als sonst: Durchschnittlich werden nur etwa drei bis vier Schüler einer Klassenstufe in einer Gruppe zusammengefasst. Im Unterricht der Ferienschule geht es zudem nicht darum, neuen Stoff zu erarbeiten, sondern Ziel ist es, Lücken und Defizite im Stoff der Fächer aufzuarbeiten. Dazu teilten im Vorfeld der Ferienschule die Lehrer, die die Schüler in den für die Ferienschule gewählten Fächern unterrichten, den Dozenten schriftlich mit, welche Themen in der Ferienschule behandelt, wiederholt und vertieft werden sollen. Die Dozenten der Ferienschule sind Lehrer, Studenten und Oberstufenschüler, die z.T. schon seit vielen Jahren bei der Ferienschule mitarbeiten. Die geringe Gruppengröße soll es den Dozenten ermöglichen, ganz gezielt auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können. Im Gegensatz zum normalen Unterricht gibt es in den Ferien auch (fast) keine Hausaufgaben und natürlich keine Klassenarbeiten. Schulleiter Albert Ehl sieht in der Ferienschule eine wichtige Ergänzung des umfangreichen schulischen Förderangebotes: „Es hat sich gezeigt, dass es gerade im zweiten Halbjahr, wenn es langsam Richtung Jahreszeugnis und Versetzung geht, sehr wichtig und hilfreich sein kann, wenn man gezielt Defizite aufarbeiten kann.“ 

In den Ferien in die Schule? Vielleicht doch gar keine so schlechte Idee – außerdem beginnt die Ferienschule später als sonst, endet auch etwas früher und der Gong ist auch ausgeschaltet. Wenn dann der Schuljahresendspurt gelingt, war es die Sache wert.

 Die beiden Fotos zeigen zwei Gruppen der Osterhasenschule:

 Ferienschule 1: Dozentin Alina Schmidt mit Tilman Schomburg, Nils Dilschneider, Lukas Mollemeyer, Mika Schuh

Ferienschule 2: Dozentin Katharina Blochwitz mit Pauline Weigand, Amy Schwindling, Benedikt Becker und Tim Reichert

Dreifache Filmpremiere am Gymnasium am Stefansberg

Gleich mit drei verschiedenen Filmbeiträgen beteiligen sich die Schüler des Merziger Gymnasiums am Stefansberg in diesem Jahr am renommierten Bundeswettbewerb Fremdsprachen – von 6 bis 10 sind alle Klassenstufen vertreten. Die jüngste Formation, die sich der bundesweiten Konkurrenz stellt, sind die sogenannten „Querdenker“ der Klassen 6 und 7. Ihr Film ist im Rahmen des seit drei Jahren am GaS etablierten Förderkonzepts „Querdenkertage“ für besonders begabte, leistungsfähige oder motivierte Schüler entstanden und trägt den Titel „Exciting Experiments“. Dahinter verbirgt sich eine Reihe spannender Experimente, die die Schüler mithilfe alltäglicher Gegenstände gemacht haben. „Wir haben die Schüler in Zweiergruppen eingeteilt, jede Gruppe hat sich ein Experiment ausgesucht, dann in Eigenregie ein Drehbuch geschrieben, die Erklärung des Experiment ins Englische übersetzt und dann wurde gedreht“, erzählt Englischlehrerin Sabine Erschens, die gemeinsam mit Kollegin Katharina Ewen die Querdenker betreut. Die Ideen der Mädchen und Jungs waren vielfältig. „Zwei haben mit Brausetabletten eine Lavalampe hergestellt, andere ein Thermometer oder ein Hologramm“, gibt Schülerin Lara-Marie Leick einen kleinen Einblick ins Repertoire. Sie selbst hat sich mit ihrer Freundin für Limonade entschieden: „Dazu haben wir eine Orange ausgepresst, dann Zucker, Wasser und Natron oder auch Backpulver dazugegeben und in unserem Film durfte das leckere Ergebnis einer von uns sogar probieren.“ Aber nicht nur die Limonade sorgte während der Dreharbeiten für gute Stimmung bei Lara-Marie und ihren Mitschülern: „Es hat total viel Spaß gemacht, weil wir im Team zusammenarbeiten und uns gegenseitig ergänzen konnten.“ Die besten Experimente haben es schließlich in die Endfassung des Filmbeitrags geschafft – auch das von Lara-Marie: „Ich bin schon ganz gespannt, ich hab den fertigen Film nämlich noch gar nicht gesehen.“

So geht es auch Mulan-Sophia Zheng aus der Klasse 9. Sie hat sich in der von Schulleiter Albert Ehl geleiteten Englisch-AG gemeinsam mit fünf weiteren Mädchen für eine internationale Koch-Show als Filmthema entschieden: „Wir haben lange überlegt, aber vieles war uns zu steif. Entscheidend war, dass wir beim Kochen auch ein bisschen Comedy und natürlich verschiedene Sprachen einbauen konnten: unsere Köche sprechen neben Englisch auch Französisch, Spanisch, Lateinisch und sogar Chinesisch.“ Und sie verkörpern ihre Heimatländer sehr landestypisch, meist sogar klischeehaft. Mulans Mitschülerin Alisha Berger gibt ein Beispiel: „Wir haben versucht, auch zwischenmenschliche Beziehungen darzustellen. Dabei ist der Spanier natürlich der, der ständig versucht, die Damen zu verführen.“ Bis das Drehbuch zur Zufriedenheit aller stand, war jede Menge Kreativität, Sorgfalt und Ausdauer gefragt. „Wir haben uns zunächst eine Gliederung erstellt, dann in Kleingruppen die Dialoge und Regieanweisungen ausgearbeitet und natürlich die einzelnen Szenen in die verschiedenen Fremdsprachen übersetzt.“, erinnert sich Alisha an die umfangreichen vorbereitenden Arbeiten. Aber auch der Dreh an sich hatte für die sechs Schülerinnen hohen Unterhaltungswert, verrät Mulan: „Besonders viel Spaß hatten wir, wenn wir uns beim Schneiden die verpatzen Szenen angeschaut haben.“ Jetzt hoffen die Sechs, mit ihrem Film „Magical Plate“ auch die Jury beim Team-Bundeswettbewerb Fremdsprachen überzeugen zu können.

Das ist im letzten Jahr einer Gruppe des Gymnasiums am Stefansberg bereits gelungen. Nach dem Sieg auf Landeseben belegte sie beim Bundesentscheid einen hervorragenden dritten Platz und geht – fast in gleicher Besetzung - auch in diesem Jahr wieder an den Start. Ihr neuer Film trägt den Titel „Way out“ und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das viele Probleme hat – in der Schule, zu Hause und mit dem Freund – und sich in Alkohol und Drogen flüchtet. Einziger Neuling im Team der insgesamt fünf Zehntklässlerinnen ist Jasmin Becker: „Ich wollte letztes Jahr schon mitmachen, aber da hatte ich aufgrund anderer AGs zu wenig Zeit. Jetzt bin ich total froh, dabei zu sein.“ Jasmin spielt im Film einen Drogendealer. Entstanden ist die Idee zu der Thematik auf der alljährlich stattfindenden Irland-Exkursion der am bilingualen Unterricht teilnehmenden Zehntklässler. „Wir haben auf der Fahrt schon ein Brainstorming gemacht, einiges vorbereitet und durchgespielt.“ Für die „alten Hasen“ im Filmbusiness war die Umsetzung nach der Rückkehr kein großes Problem. Schulleiter Albert Ehl, der auch diese Gruppe betreut, war als Englischlehrer kaum gefordert, dafür aber beim Beschaffen der Requisiten, wie Jasmin verrät: „Herr Ehl hat uns eine Disco-Kugel mitgebracht, damit wir im Lehrerzimmer die Partyszene drehen konnten.“

Auch in diesem Jahr wurden zwei der Filmprojekte von der Villa Fuchs und Kameramann Jochen Thieser unterstützt, denen daher der besondere Dank der Schule gilt.

Ob die Merziger Schüler auch in diesem Jahr beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen wieder Grund zum Feiern haben werden, wird sich zeigen. Jetzt ist erst mal Erleichterung spürbar, dass alles im Kasten ist und die Beiträge rechtzeitig eingereicht werden konnten. Aber inzwischen steigt auch die Neugier, wie die Filme bei den Klassenkameraden, Freunden, Eltern und Lehrern ankommen. Am Freitag, den 24. März 2017, wird sich das ändern: Dann werden die jeweils etwa 10-minütigen Filme in einer Premierenfeier ab 18.30 in der Aula des Gymnasiums am Stefansberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und dabei dürfen natürlich auch einige „Outtakes“ nicht fehlen. Der Eintritt ist frei, der rote Teppich ausgerollt. 

Bestenfeier 2016

Die Aula des Gymnasiums am Stefansberg in Merzig war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Eltern und Großeltern, aber auch Freunde, Mitschüler und Lehrer waren gekommen, um bei der sogenannten Bestenfeier der Schule, bei der sehr erfolgreiche und besonders engagierte Schüler auszeichnet werden, dabei zu sein. Wie das Publikum hatte auch Schulleiter Albert Ehl allen Grund, stolz auf seine Schüler zu sein. Denn wie jedes Jahr war die Bandbreite der Prüfungen und Wettbewerbe, bei denen die Merziger Mädchen und Jungen sich auf Landes- und sogar Bundesebene in die Siegerlisten eintragen konnten, sehr groß: von verschiedenen Mathematikwettbewerben über den Bundeswettbewerb Fremdsprachen, verschiedenen naturwissenschaftlichen Wettbewerben wie „Jugend forscht“, „ChemEx“, „Biologo“, die „Internationale Biologie-Olympiade“ und die „Internationale Junior-Science-Olympiade“ bis hin zu „Geographie Wissen“, aber auch auf musikalischem und sportlichem Gebiet konnten die Merziger Schüler ihre Kompetenzen eindrucksvoll unter Beweis stellen. „Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr eindeutig im Bereich der Wettbewerbe. Hier waren wir auf Kreis- und Landeseben so erfolgreich wie nie und konnten das Saarland entsprechend auch einige Male auf Bundeseben vertreten.“, lobte der Schulleiter Ehl sichtlich ergriffen seine Schüler für ihre herausragenden Leistungen, zollte aber auch dem Lehrerkollegium großen Respekt: „Solche Wettbewerbe sind auch eine Möglichkeit, sich mit anderen Schulen zu messen und ich denke, dass die Erfolge ein guter Beleg für unsere solide schulische Arbeit sind.“

Um dem Publikum einen kleinen Einblick in das Geleistete zu geben, stellten die Schüler selbst oder ihre Lehrer die einzelnen Wettbewerbe kurz vor und sorgen dabei immer wieder für erstaunte Gesichter. So konnte etwa niemand der anwesenden Gäste die Frage nach einer demokratisch-sozialistischen Volksrepublik spontan beantworten – bis auf Annalena Zenner: „Sri Lanka.“ Die Elftklässlerin hatte sich beim Wettbewerb „Geographie Wissen“ gegen rund 320.00 andere Schüler durchgesetzt und als einziges Mädchen deutschlandweit den Einzug ins Finale geschafft. Dort musste sie sich in Braunschweig mit 15 Jungs messen. Und auch wenn es am Ende nicht ganz zum Bundessieg gereicht hat, kann sie sich doch getrost als beste Geographie-Schülerin Deutschlands bezeichnen. Neben Annalena Zenner konnte sich auch Tobias Sparmann auf Bundesebene beweisen. Das Multitalent, das nicht nur regelmäßig zu den Jahrgangsbesten zählt, sondern auch für herausragende Leistungen beim Latinum und beim Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ ausgezeichnet wurde, hatte sich bei der Mathe-Olympiade den Landessieg gesichert. Und auch beim Wettbewerb Fremdsprachen konnte sich eine Gruppe des Gymnasiums am Stefansberg mit den besten Schülern Deutschlands messen. Die Merziger Mädchen hatten mit ihrem englischsprachigen Film „Time to change time“ über eine Zeitreise die Jury beeindruckt, sich fürs Bundesfinale qualifiziert und dort einen hervorragenden dritten Platz auf Bundesebene erreicht. In der Aula des GaS erntete der Film, der in einer gekürzten Form gezeigt wurden, ebenfalls großen Applaus. Herausragend waren aber auch die Leistungen von Johanna Hein bei der englischen Cambrigde-Sprachprüfung und Katharina Recktenwald bei der französischen Sprachprüfung „Telc“, die dafür von Dieter Ernst als Vertreter des Merziger Bürgermeisters Marcus Hoffeld mit dem Sonderpreis der Stadt Merzig ausgezeichnet wurde.

Auch musikalisch hatte sich der Besuch der Bestenfeier für das Publikum gelohnt. Zwischen den einzelnen Ehrungen unterhielt ein Teil der Kammermusik-AG unter der Leitung der beiden Musiklehrer Stefan Christian und Verena Helde-Thewes die Gäste. Dabei konnte sich das Publikum vom Ausnahme-Talent der jungen Musiker überzeugen, die hier gemeinsam auf der Bühne standen, sich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ aber als Solisten beweisen mussten. Und das taten sie mit Bravour. Niklas Junges belegte mit der Violine auf Landesebene einen sehr beachtlichen dritten Platz, Anastasia Obsieger wurde – ebenfalls mit der Violine – Zweite. Ihrer jüngeren Schwester Michelle gelang mit dem Violoncello sogar der Landessieg. Damit konnte die Achtklässlerin das Saarland auf Bundesebene vertreten und schaffte dort gegen Konkurrenten aus ganz Deutschland einen starken dritten Platz.

Neben den musikalischen Ausnahmetalenten hat das GaS aber auch sehr erfolgreiche Sportler in seinen Reihen. Auf der Laufstrecke konnten in diesem Jahr sogar gleich zwei sehr junge Schüler überzeugen. Sowohl Yara Volpert aus der Klasse 7 als auch Sechstklässler Alexander Leigert konnten sich den Titel des saarländischen Schullaufmeisters sichern, sind beide Mitglied der saarländischen Mini-Marathon-Mannschaft. Yara ist zudem Saarlandmeisterin über 800m und spielt in der saarländischen Fußball-Auswahl. Im Bereich Fußball ist sie aber nicht das einzige große Talent des Gymnasiums am Stefansberg. Torfrau Helen Kuhn (Klasse 9) spielt nicht nur in der Saar-Auswahl, wurde beim diesjährigen U-14 Länderpokal als beste Torfrau Deutschlands ausgezeichnet und hütet in der U17-Juniorinnen-Bundesliga den Kasten des 1. FC Saarbücken, sie wurde auch schon zu Sichtungslehrgängen der deutschen U14-Nationalmannschaft eingeladen und hat nur ein Ziel: Sie will irgendwann im Tor der Damen-Nationalmannschaft stehen. Dabei vergisst sie aber nicht, sich auch auf die Schule zu konzentrieren. „Helen ist eine sehr gute Schülerin und ein Beispiel dafür, dass man sportliche Top-Leistungen und Schule durchaus miteinander vereinbaren kann.“, lobt Sportlehrerin Anne Klein. Auch im tänzerischen Bereich befindet sich das GaS auf Top-Niveau. Bei den saarländischen Schultanzmeisterschaften konnten die Merziger Mädchen ihren Titel verteidigen und sicherten sich wie schon im Vorjahr wieder Platz 1. Für diesen Erfolg verlieh Frank Wagner in Vertretung der Landrätin Daniel Schlegel-Friedrich der GaS-Formation den Sonderpreis des Landkreises. „Die Schülerinnen haben nicht nur erstklassigen Sport und eine tolle Performance gezeigt, sondern sie setzen sich auf neben dem Sport für ihre Schule ein, sind in der Schülervertretung oder als Lernscouts aktiv und haben sich daher diesen Sonderpreis mehr als verdient.“, lobte Wagner das umfassende Engagement der Schülerinnen.   

Schließlich wurden als Höhe- und Schlusspunkt der Veranstaltung die Schüler geehrt, die im vergangen Schuljahr die besten Leistungen in den einzelnen Jahrgängen erzielten.

Liste der Preisträger:

Sprachzertifikat: Anna Klesen, Tobias Sparmann (Latinum/Latein); Katharina Recktenwald (Telc/Französich); Johanna Hein (Cambridge/Englisch)

Bundeswettbewerb Fremdsprachen (Englisch): Rebeka Hatvani, Michelle Helmann, Amélie Daub, Sophie Lamest, Aurelia Meyer-Hentschel, Céline Braun, Anne-Sophie Walger, Jana Weidig, Melissa Nagazi, Anna Mintchenko

Mathe-Olympiade: Tobias Sparmann, Daria Kolodziej, Magalie Meyer

Känguru-Wettbewerb der Mathematik: Anna Dillschneider, Rennée-Juliene Grimont, Johannes Süßmilch, Amy Thömmes, Tabea Sparmann, Mulan-Sophia Zheng, Tobias Sparmann

Biologo: Annika Thode, Lina Kleser, Magalie Meyer, Jennifer Ruf, Zoe-Marie Fehr, Joshua Wagner, Jannick Müller, Amélie Daub, Soeren Adam, Jana Bornmann, Maximilian Junges, Anne-Sophie Walger

Internationale Biologie-Olympiade IBO: Alina Schmidt, Jasmin Ross, Eliza Koloczek, Sophie Hilger

Jugend forscht: Nico Loipold, Matthias Luxenburger

Internationale Junior-Science-Olympiade IJSO: Nicole Schiweck, Tim Recktenwald

ChemEx: Helena Emmerich, Jasmin Becker, Johanna Wörister

Geographie Wissen: Annalena Zenner

Jugend musiziert: Michelle Obsieger, Anastasia Obsieger, Niklas Junges

Vorlesewettbewerb: Franka Stuffer

Schultanzsportmeisterschaften: Lisiane Bies, Anna-Lena Dietrich, Lena Huckert, Sarah Kühn, Jacqueline Oster, Nina Schmitt

Besondere Leistungen im Fach Sport: Alexander Leigert, Yara Volpert, Helen Kuhn

Jahrgangsbeste/Stufenbeste Zeugnis Schuljahr 2015/16: Magalie Meyer, Moritz Mautes, Philipp Lehnertz, Celine Braun, Amélie Daub, Mulan-Sophia Zheng, Lena Johannes, Julia Klapperich, Tabea Sparmann, Nicole Schiweck, Tim Recktenwald, Tobias Sparmann, Alina Schmidt, Laura Oswald, Jonas Schmidt, Sophie Senzig, Marie Fox

Amerikanische Konsulin am GaS

Hoher Besuch am Gymnasium am Stefansberg in Merzig: Die amerikanische Konsulin Carrie Lee vom amerikanischen Konsulat in Frankfurt höchstpersönlich gab sich zusammen mit dem Leiter des Deutsch-Amerikanischen Instituts, Dr. Bruno von Lutz die Ehre, die Schüler über die bevorstehende Wahl in Amerika zu informieren. „Diese Wahl und die Frage, wer Nachfolger von Barak Obama wird, beschäftigt die ganze Welt“, brachte Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld, der den Kontakt hergestellt hatte, die Bedeutung des Vortrags gleich in seinem Begrüßungssatz auf den Punkt und unterstrich den doppelten Nutzen des englischen Vortrags für die Schüler: „Hier werden gleich zwei Fächer miteinander kombiniert, nämlich Englisch und Politik.“ Rund 190 Oberstufenschüler saßen in der bis auf den letzten Platz besetzen Aula und hörten gespannt zu.

Ein Teil von ihnen hatte sich schon im Vorfeld in einem Workshop auf den Vortrag vorbereitet. „Wir hatten ein paar Tage vorher Javier Behr vom Deutsch-Amerikanischen Institut in Saarbrücken bei uns zu Gast. Er ist Amerikaner, stammt aus Boston, wohnt jetzt aber im Saarland und hat den Schülern schon erste Einblicke in das amerikanische Wahlsystem geben“, berichtet Englischlehrer Maximilian Schmidt. Er hatte diesen ersten Workshop organisiert und begleitet: „Dort wurden den Schülern auch Alltagsprobleme, die mit dem Wahlkampf zusammenhängen, deutlich gemacht. In den USA wird immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November gewählt, also an einem ganz normalen Arbeitstag.“ Nicht zuletzt wegen dieser Praxisnähe sah Schmidt im Workshop einen guten Einstieg in das Thema US-Wahl: „Herr Behr hat auch seinen eigenen Wahlzettel mitgebracht und die Schüler waren sehr interessiert“.

Mit dem gleichen Interesse verfolgten die Merziger Gymnasiasten auch den Vortrag der Konsulin Lee und Dr. von Lutz. Sie erklärten den Schülern detailliert, wie das Wahlsystem in den US funktioniert, stellten die Standpunkte der Kandidaten vor und gaben anhand von Landkarten die Vorlieben der einzelnen Staaten und aktuelle Prognosen für den Ausgang der Wahl ab. „Wir Schüler konnten auch Fragen stellen, die alle gut und verständlich beantwortet wurden“, lobte Schüler Tim Recktenwald aus der Klasse 10e und auch seine Klassenkameradinnen Alina Oster und Johanna Wagner fühlten sich gut informiert: „Unserer Meinung nach war der Vortrag gut strukturiert und sehr anschaulich gestaltet. Dadurch haben wir viel Wissenswertes gelernt und sind nun besser über die politische Lage in Amerika informiert.“ Nicole Schiweck aus der 10e war vor allem von der Authentizität des Vortrags begeistert: „Ich finde es gut, dass wir tatsächlich von einer Amerikanerin gehört haben, wie sie die Wahl empfindet. Da es sie direkt betrifft, haben wir eine neue Sicht auf die Wahl bekommen.“ Dass der Vortrag in englischer Sprache gehalten wurde, war für die Schüler sprachlich kein Problem, sondern ein Mehrwert, so dass sich Schulleiter Albert Ehl am Ende über eine sehr gelungene Veranstaltung freuen konnte: „ Ich bin Bürgermeister Hoffeld sehr dankbar, dass er diese hochkarätige Veranstaltung für unsere Schüler auf den Weg bringen konnte. Durch solche Veranstaltungen gelingt es uns, aktuelle Themen authentisch und auf sprachlich wie inhaltlich hohem Niveau in unsere Unterrichtsarbeit zu integrieren.“ Am Ende waren die Schüler über die Details der US-Wahl nicht nur gut informiert, sondern auch mit dem „Wahl-Virus“ infiziert und fiebern dem Tag der Entscheidung, dem 8. November, jetzt fast genauso gespannt entgegen wie Hilary Clinton und Donald Trump.

Eine Woche Irland – „The best class-trip ever“ 2016

Stefansberg-Schüler erleben eine Woche Irland

Für eine Schülergruppe des Gymnasiums am Stefansberg stand kürzlich eine “Intensivlernphase” auf dem Programm – auf den ersten Blick klingt dieser Begriff eher nüchtern – in diesem Fall handelte es sich jedoch um eine einwöchige Exkursion nach Irland, bei der die Zehntklässler sich sehr eng und unmittelbar mit der Geschichte, Kultur und Sprache der “grünen Insel” beschäftigten.

Die Intensivlernphase im „Inch House“ in Irland ist Bestandteil des bilingualen Poltikunterrichtes, der seit dem Schuljahr 2014/15 am Gymnasium am Stefansberg im Rahmen des Schwerpunkts Englisch gewählt werden kann. Diese Exkursion ermöglicht einen intensiven Kontakt mit Einheimischen, so dass neben den Sachinformationen natürlich auch die Fremdsprachenkenntnisse vertieft werden konnten. Die zahlreichen Vorträge und Diskussionen mit Politikern und Zeitzeugen machten es den Schülern möglich, Sprache, Geschichte, Kultur und Politik hautnah zu erleben.

Einen besonders tiefen Eindruck hinterließen die persönlichen Gespräche mit Zeitzeugen, die den Nordirlandkonflikt miterleben haben. Respektvoll lauschten die Schüler beispielsweise den Erzählungen John Guthries, der den Nordirlandkonflikt aus protestantischer Sicht schilderte:“The force of argument is stronger than the argument of force.“(Argumentieren ist stärker als Gewalt.“) oder “Destroy an enemy by making him your friend.“ („Mache deinen Feind zum Freund.“) gehörten zu den Leitsätzen, mit denen Friedensaktivisten seinerzeit versucht haben, durch einen persönlichen Einsatz die irische Geschichte positiv mitzugestalten. Ebenso beeindruckend war der persönliche Kontakt der Schüler zu Jon McCourt, einem ehemaligen Mitglied der katholischen Untergrundorganisation IRA, der inzwischen aber weltweit als „Peaceworker“ tätig ist,  z.B. ganz aktuell im Auftrag der UNO in Kolumbien. Jon McCourt beschrieb die „Troubles“ aus katholischer Sicht und führte die Schüler zu den Schauplätzen des berüchtigten „Bloody Sunday“ von 1972. Am „Bloody Sunday“ kamen bei einem Militäreinsatz der britischen Armee 13 unbewaffnete katholische Zivilisten in der nordirischen Stadt Derry ums Leben. Dieser Tag gilt als Ausgangspunkt der Eskalation der Gewalt in Nordirland in den 70er und 80er Jahren.

Daneben standen aber auch Ausflüge in die teilweise wirklich spektakuläre Natur Irlands (Giant's Causeway, Glenveagh Nationalpark, Inishowen), irische Musik und ein Rundgang durch die Stadt Derry auf dem Programm. In Derry konnten die Schüler zudem eine Menschenrechtsorganisation und das St. Cecilia's College besuchen.

Der Besuch des St. Cecilia's College, einer katholischen Mädchenschule, war eines der vielen 'Highlights' der Reise. Die Schülerinnen und Schüler wurden sehr freundlich aufgenommen und verbrachten gemeinsam einen schönen Vormittag an der Schule. Die Schulleiterin begrüßte die Merziger Gruppe und erzählte sehr anschaulich von der Rolle der katholischen Schule während der Unruhen in Nordirland. Die Schüler erhielten beim anschließenden Rundgang einen hervorragenden authentischen Einblick in den Alltag einer irischen Schule. Besonders beeindruckt waren die Merziger Schüler von der für deutsche Schüler ungewöhnlichen Ausstattung der Schule: So gibt es Werkräume, Küche und – was ihnen am besten gefiel – auch ein gut ausgestattetes Fitnessstudio, das die irischen Schülerinnen im Rahmen des Sportunterrichtes oder in der Mittagspause nutzen können.

Das dichte und intensive Programm ließ aber trotzdem Zeit, gemeinsam ein wenig Freizeit zu verbringen: Die GaS-Schüler waren in einem Gästehaus untergebracht, in dem sie abends genügend Zeit und Muße für gemeinsame Aktivitäten hatten: So wurden Spiele gespielt, gechillt und getratscht oder man ging gemeinsam zum nahe gelegenen Strand, dem Shell-Beach. Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang war auch der „irische Abend“ in einem Pub, bei dem zunächst eine Kostprobe der irischen Harfe und der irischen Fiddle zu hören war, anschließend erhielten die Schüler eine Einführung in traditionelle Tänze der Insel und schließlich tanzten Schüler (und irgendwann auch die Lehrer) zur Musik einer Rockband. Durch die vielen gemeinsamen Aktivitäten lernten sich die Schüler, die aus fünf verschiedenen Klassen kommen, noch besser kennen. Insofern bereitete die Fahrt nach Irland auch schon ein wenig auf das Kurssystem vor, in dem die Schüler ab dem kommenden Schuljahr unterrichtet werden.

Zusammengefasst war die Irlandfahrt, wie in den Jahren zuvor, sowohl aus Sicht der Schüler als auch seitens der Schulleitung und Lehrer ein voller Erfolg. Oder - um es mit den Worten der Schüler zusammenzufassen: 'The best class-trip ever'.

Einweihung des Erweiterungsbaus am Gymnasium am Stefansberg am 16.9.16

Pressemitteilung

Landkreis investiert in Bildung:

Neue Räume und Bewegungsmöglichkeiten für die Schüler am Merziger Gymnasium am Stefansberg

Die Raumnot aufgrund der großen Schülerzahlen hat am Merziger Gymnasium am Stefansberg (GaS) endgültig ein Ende. Ein Dreivierteljahr lang konnten die rund 1000 Schüler der Schule voller Vorfreude zusehen, wie ein neues Gebäude entsteht und Tag für Tag größer wird.

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist der Erweiterungsbau fertig und bereits bezogen. In dem neuen Gebäude, das hinter dem Bau mit den naturwissenschaftlichen Funktionsräumen liegt und davon durch einen schönen neuen Schulhof abgetrennt ist, befinden sich vier geräumige, mit Beamer und Audioanlage ausgestattete, sonnendurchflutete Klassenräume.

„Die Nachfrage nach den neuen Räumen war schon im Vorfeld sehr groß. Unzählige Klassen sind an mich herangetreten und haben sich gewünscht, im neuen Schuljahr dort untergebracht zu werden“, freut sich Schulleiter Albert Ehl, dass seinen Schülern das neue Gebäude gefällt. Um möglichst allen Altersstufen gerecht zu werden, haben das Gebäude jetzt je eine Klasse 5, 8, 9 und 10 bezogen. Neben den vier Klassenräumen stehen dort auch ein nagelneuer Computerraum und ein kleines Lehrerzimmer zur Verfügung.

Ebenfalls der Schulhof zwischen dem Neubau und dem naturwissenschaftlichen Funktionsgebäude wurde neu angelegt und mit verschiedenen Bewegungsgeräten ausgestattet. „Wir haben die Chance des Umbaus genutzt und mit Hilfe von Sponsoren und Förderverein fünf Bewegungsangebote, die gerade auch Jugendliche ansprechen, auf dem neuen Schulhof installiert“, erklärt Schulleiter Ehl. Den Schülern stehen seit diesem Schuljahr ein Drehspiel, ein Klettergerüst, ein Trampolin, ein Surfer und eine Slackline zur Verfügung, Tartanmatten unter allen Geräten sorgen dafür, dass die Schüler sich nicht verletzen. Damit sie die neuen Sportgeräte auch sinnvoll nutzen, werden alle Klassen von ihren Sportlehrern mit den Geräten vertraut gemacht. Schon nach der ersten Woche hat sich der neue Schulhof zum Lieblingsplatz der Schüler entwickelt, die neue Geräte sind im Dauereinsatz, überall wird geklettert und balanciert.

Die Schüler sind von den neuen Geräten so angetan, dass so manch ein  Zwölftklässler fast schon ein bisschen traurig ist, dass er nach seinem Abitur am Ende des Schuljahr die Schule verlässt: „Dieses Angebot hätte ich auch gerne länger genutzt. Schade, dass dies alles jetzt erst errichtet wurde.“

Der Neubau und der Schulhof wurden am 16. September von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich offiziell eingeweiht. „Ich freue mich sehr, dass wir heute dieses Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben können. Dieses Gymnasium ist zentraler Bestandteil des Bildungsangebots in unserem Landkreis und eine feste Größe in der Schullandschaft der Region. Wir haben hier eine besonders zukunftsfähige Schule, nicht nur aus pädagogischer, sondern auch aus bautechnischer Sicht, gleichzeitig ist das Gymnasium am Stefanberg geprägt durch das hohe Engagement der Schulleitung, der Lehrer und Schüler. Dieses Geld kann nicht besser investiert werden, denn einen großen Teil ihres Schülerlebens verbringen die Kinder in schulischen Einrichtungen.  Ein schönes und gesundes Umfeld ist für das Lernen und das soziale Miteinander von großer Bedeutung. Damit investieren wir in die Zukunft unserer Kinder“.

Sie lobte die Umsetzung und Realisierung des Neubaus als eine gelungene Mannschaftsleistung. „Diese Baumaßnahme ist eine tolle Leistung im Zusammenspiel der Bauverwaltung des Landkreises, dem ausführenden Architektenbüro und der Schule. Wir haben ein Schulgebäude realisiert, das dem neuesten Stand von Technik und Pädagogik Rechnung trägt. Ich danke den Mitgliedern des Kreistages des Landkreises, die mit ihrer Entscheidung diesen bau möglich gemacht haben“.

Bei der Feier, die die Kammermusik-AG des GaS musikalisch umrahmt hatte, waren viele Gäste aus Politik und Wirtschaft anwesend, sowie Vertreter der beteiligten Firmen und die Anwohner in der Nachbarschaft des Gymnasiums.

Der Erweiterungsbau mit einer Bruttogrundfläche von 611,63 Quadratmetern und einem Volumen (umbauter Raum) von 2470,52 Kubikmetern, barrierefrei durch einen Aufzug, bietet auf drei Etagen vier Klassenräume, einen Computerraum, einen Multifunktionsraum, ein WC für Damen, Herren und Behinderte sowie einen Putzraum und einen Technikraum.

Für den Landkreis waren dies Kosten in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro, eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro gab es vom Ministerium für Inneres und Sport. Bei der Planung waren mehrere Unternehmen aus der Region wie auch das Amt für Bauverwaltung tätig, bei der Ausführung waren 33 Firmen beteiligt. Baubeginn war der 27. Juli 2015, die Bauzeit rund 13 Monate.

Infos Erweiterungsbau Gymnasium am Stefansberg

Spatenstich am 27. Juli 2015

Richtfest am 17. Dezember 2015

Einweihung am 16. September 2016

 

barrierefrei durch Aufzug

bestehend aus

•        4 Klassenräume

•        1 Computerraum

•        1 Multifunktionsraum

•        WC für Damen, Herren und Behinderte

•        1 Putzraum

•        1 Technikraum

 

Aktuelle Schüler- und Klassenzahl (Stand: 7.9.16):

•        973 Schüler des GaS + 36 Schüler der Gemeinschaftsschule Orscholz (gesamt: 1.009);

•        28 Klassen + 16 Kurse (gesamt: 44)

•        Gruppen in der FGTS im Schuljahr 2016/2017: 4 (2 kurze, 2 lange)

•        Schüler in den 4 Klassen des Erweiterungsbaus: insgesamt 108

 

Gebäudedaten

•        Baujahr: 2015/2016

•        Umbauter Raum: 2470,52 m³

•        Bruttogrundfläche: 611,63 m²

•        Geschosse: 3

 

Konstruktion

•        Hangsicherung: 30 Bohrpfähle Ø 1,20 m, Gesamtlänge 426 m, 50 t Stahl

•        UG und EG Stahlbeton, OG Mauerwerk

•        Begrüntes 5 ° flach geneigtes Dach auf Holzkonstruktion

•        Alufenster mit 3-fach Verglasung, U-Wert < 1,0 W/m²K und Sonnenschutz

•        Fassade WDVS 18 cm WLG 035

•        Aufzug

 

Baukosten

•        Gebäude:    ca. 1.775.000 Euro

•        Einrichtung: ca. 60.000 Euro

•        Förderung: 500.000 Euro (Bedarfszuweisung des Ministeriums für Inneres und Sport)

 

Spielgeräte: Förderverein

 

Termine

•        Bauantrag:                    24.02.2015

•        Baugenehmigung:      13.07.2015

•        Baubeginn:                   27.07.2015

•        Richtfest:                       17.12.2015

•        Inbetriebnahme:            29.08.2016

 

Planung

•        Architekturbüro Herbert Schneider, Merzig

•        Statik: Ingenieurbüro IBZ, Merzig

•        Prüfstatik: Ingenieurbüro Horst Barthel

•        Haustechnikplanung: Stefan Brausch, Amt für Bauverwaltung

•        Elektroplanung: Stephan Hinkel, Amt für Bauverwaltung

•        Brandschutzkonzept: Armin Schneider, Amt für Bauverwaltung

•        Bodengutachten: Umweltgeotechnik GmbH, Nonnweiler

•        Sigeko, AMD TÜV Rheinland

•        EnEV-Nachweis: Energy Evaluation, Merzig

•        Beratung Barrierefreiheit: Lutz Quack

 

Ausführung

•        33 Firmen

•        Bepflanzung Außenanlage: Gärtnerkolonne GIB, Herr Antis

 

Ihr Presse-Kontakt:

Landkreis Merzig-Wadern

Stabsstelle Koordination, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bahnhofstraße 44

66663 Merzig

Tel.: 06861/ 80-0

Fax: 06861/ 80-398

E-Mail: presseif20@merzig-wadernif20.de

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Der Landkreis Merzig-Wadern besteht aus der Kreisstadt Merzig, der Stadt Wadern und den Gemeinden Beckingen, Losheim am See, Mettlach, Perl, Weiskirchen. Im „Grünen Kreis“ leben rund 105.000 Bürgerinnen und Bürger. Daniela Schlegel-Friedrich ist Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern. www.merzig-wadern.de

Neuer Erweiterungsbau am GaS

NEUE RÄUME UND BEWEGUNGSMÖGLICHKEITEN

FÜR GaS - SCHÜLER

Die Raumnot aufgrund der großen Schülerzahlen hat am Merziger Gymnasium am Stefansberg endgültig ein Ende. Ein Dreivierteljahr lang konnten die rund 1000 Schüler der Schule voller Vorfreude zusehen, wie ein neues Gebäude entsteht und Tag für Tag größer wird. Pünktlich zum neuen Schuljahr ist der Erweiterungsbau fertig und bereits bezogen. In dem neuen Gebäude, das hinter dem Bau mit den naturwissenschaftlichen Funktionsräumen liegt und davon durch einen schönen neuen Schulhof abgetrennt ist, befinden sich vier geräumige, mit Beamer und Audioanlage ausgestattete, sonnendurchflutete Klassenräume. „Die Nachfrage nach den neuen Räumen war schon im Vorfeld sehr groß. Unzählige Klassen sind an mich herangetreten und haben sich gewünscht, im neuen Schuljahr dort untergebracht zu werden“, freut sich Schulleiter Albert Ehl, dass seinen Schülern das neue Gebäude gefällt. Um möglichst allen Altersstufen gerecht zu werden, haben das Gebäude jetzt je eine Klasse 5, 8, 9 und 10 bezogen. Neben den vier Klassenräumen steht dort auch ein nagelneuer Computerraum und ein kleines Lehrerzimmer zur Verfügung. Aber damit nicht genug. Auch der Schulhof zwischen dem Neubau und dem naturwissenschaftlichen Funktionsgebäude wurde neu angelegt und mit verschiedenen Bewegungsgeräten ausgestattet. „Wir haben die Chance des Umbaus genutzt und mit Hilfe von Sponsoren und Förderverein fünf Bewegungsangebote, die gerade auch Jugendliche ansprechen, auf dem neuen Schulhof installiert“, erklärt Schulleiter Ehl. Den Schülern stehen seit diesem Schuljahr ein Drehspiel, ein Klettergerüst, ein Trampolin, ein Surfer und eine Slackline zur Verfügung, Tartanmatten unter allen Geräten sorgen dafür, dass die Schüler sich nicht verletzen. Damit sie die neuen Sportgeräte auch sinnvoll nutzen, werden alle Klassen von ihren Sportlehrern mit den Geräten vertraut gemacht. Schon nach der ersten Woche hat sich der neue Schulhof zum Lieblingsplatz der Schüler entwickelt, die neue Geräte sind im Dauereinsatz, überall wird geklettert und balanciert. Die Schüler sind von den neuen Geräten so angetan, dass so manch ein  Zwölftklässler fast schon ein bisschen traurig ist, dass er nach seinem Abitur am Ende des Schuljahr die Schule verlässt: „Dieses Angebot hätte ich auch gerne länger genutzt. Schade, dass dies alles jetzt erst errichtet wurde.“ Neubau und Schulhof werden am 16.09.2016 in einer Feier, die die Kammermusik-AG des GaS musikalisch umrahmen wird, von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich offiziell eingeweiht.

Kids in Bewegung 2016 – Kooperation von Kita, Sportverein und Gymnasium

Wenn sich ihre Mitschüler des Gymnasiums am Stefansberg in Merzig nach der letzten Stunde auf den Heimweg machen, geht’s für Miriam Zenner und Sally Thömmes einmal in der Woche gleich um die Ecke – in die KiTa St. Josef. Dort unterstützen die beiden Oberstufenschülerinnen die Erzieher der KiTa bei einem Sportprojekt, das sich „Kids in Bewegung“ nennt. Dieses Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Spielvereinigung Merzig statt und wurde von Bernd Paulus von der Spielvereinigung mit initiiert und betreut. Das Projekt soll dem zunehmenden Bewegungsmangel der Kinder und der damit verbundenen Zunahme an Bewegungsstörungen im Kindesalter entgegenwirken. „Wir beginnen immer mit einem Aufwärmspiel, meist mit einem Flummi, danach machen die Kinder einen Sitzkreis und singen ein Begrüßungslied. Dann werden verschiedene Spiele gespielt“, beschreibt Miriam Zenner den Ablauf des wöchentlichen Projekts. Die beiden Mädchen sind mit Feuereifer bei der Sachen und dürfen richtig mit anpacken, wie Sally Thömmes erzählt: „Zuerst haben wir uns alles genau angeschaut und beim Aufbau geholfen, jetzt dürfen wir uns selbst Spiele ausdenken und mit den Kindern durchführen.“ Die beiden Mädels hatten sich freiwillig für das Projekt gemeldet. „Da ich später auf jeden Fall was mit Kindern machen will, war das für mich eine gute Gelegenheit, festzustellen, ob ich überhaupt mit Kindern zurechtkomme“, erläutert Sally ihre Beweggründe, „ich hab vorher schon mal ein Praktikum im Kindergarten gemacht. Aber normalerweise hat man mit dieser Altersgruppe ja meist wenig zu tun.“ Trotz des Altersunterschieds gibt’s zwischen den Großen und den Kleinen keine Berührungsängste – im Gegenteil: „Die Kids waren von Anfang an total offen, haben unsere Namen sofort gekannt, wollten immer an unsere Hand. Das ist schon süß, dass sie uns direkt so gut aufgenommen haben“, berichtet Sally und hat für sich schon erste Schlüsse gezogen: „Ich habe gesehen, dass es mir großen Spaß macht, Kindern etwas beizubringen und habe mich jetzt entschieden, Grundschullehrerin zu werden. Die Kindergartenkinder sind mir vielleicht doch noch einen Tick zu klein.“ Und auch Freundin Miriam ist sehr dankbar für die Erfahrungen, die sie bei dem Projekt sammeln kann: „Ich habe mich noch nicht für einen Beruf entschieden, aber es ist für mich wichtig, dass ich lernen kann, mit kleinen Kindern umzugehen und auch für sie Verantwortung zu übernehmen.“  Nach einigen Wochen wurden Sally und Miriam von anderen Oberstufenschülern abgelöst, die dann ebenfalls für einige Wochen in dem Projekt mithalfen, so dass im Laufe des Schuljahres insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler in diese Kooperation einsteigen konnten.

Zum Abschluss des Projektes besuchten am letzten Schultag des Schuljahres die Kinder der Kindertagesstätte ihre großen Freunde am Stefansberg und bedankten sich gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Julia Schumacher und Katja Bies bei den Oberstufenschülern für die gute Zusammenarbeit.  Eine Zusammenarbeit, die weitergehen wird: denn auch im nächsten Jahr werden Kita und Gymnasium kooperieren. Mit Selma Malter und Maren Adler, beide Klassenstufe 11, stehen auch die ersten Schülerinnen bereits fest, die im nächsten Jahr bei der Betreuung der Kindergartenkinder bei den sportlichen Aktivitäten mithelfen werden.

Dass sich Sally,  Miriam  und die übrigen Oberstufenschüler für Jüngere einsetzen, ist am Gymnasium am Stefansberg keine Sonderfall, sondern seit einigen Jahren Programm. Unter dem Stichwort „Lernscouts – ältere Schüler unterstützen jüngere“ gibt es an der Schule viele verschiedene Projekte und Initiativen, bei denen Oberstufenschüler gezielt jüngere Mitschüler unterstützen und ihnen helfen. Schulleiter Albert Ehl ist von dieser Art der gegenseitigen Unterstützung überzeugt: „Ich finde es absolut wichtig, davon profitieren beide. Die Jüngeren bekommen die Hilfe, die sie brauchen, die Älteren lernen Verantwortung zu übernehmen.“ So sind auch in der Freiwilligen Ganztagsschule sowie beim „Silentium“, einem zusätzlichen kostenlosen und unverbindlichen Betreuungsangebot, an jedem Nachmittag insgesamt vier Oberstufenschüler im Einsatz, um die Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 beim Anfertigen der Hausaufgaben und bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten zu unterstützen. Ein weiteres Beispiel ist der Einsatz von an der Schule ausgebildeten DFB-Junior-Coaches sowohl in der Fußball-AG des GaS als auch an der benachbarten Grundschule St. Josef. In eigens eingerichteten Seminaren werden die Oberstufenschüler im Vorfeld auf ihren Einsatz als „Lernscouts“ vorbereitet. „Die Rückmeldungen der großen und kleinen Schüler sind durchweg positiv“, berichtet der Schulleiter und will auch in Zukunft auf seine Lernscouts und auch generell auf die Hilfe der Großen für die Kleinen setzen.

Das Foto zeigt die Kinder der Kita  bei ihrem Besuch am GaS gemeinsam mit den Oberstufenschülern des Gymnasiums, die bei „Kids in Bewegung“ mitgemacht haben. Mit dem Plakat wünschen sie Bernd Paulus, der leider bei dem Fototermin krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, gute Besserung.

Abitur am GaS: Alle 124 Abiturienten bestanden

Abitur 2016: Alle 124 Abiturienten haben bestanden

Gute Nachrichten bei der Abiturfeier Ende Juni in der Stadthalle: alle 124 Kandidaten, die zur Abiturprüfung 2016 angetreten sind, haben die Abiturprüfung bestanden und erhielten bei der Abiturfeier ihre Zeugnisse. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler hatten eine 1 vor dem Komma, 4 Schüler erreichten die Traumnote 1,0. Nach der Abiturfeier stand dann am nächsten Tag der Abiturball in der Losheimer Eisenbahnhalle auf dem Programm, bei der dann noch einmal mit Eltern, Freunden und Bekannten gefeiert wurde.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Finale 2016

Nach Landessieg nun auch Erfolg auf Bundesebene

Merziger Schüler beim Sprachenfest des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen

Im Mai wurden fünf Schülerinnen des Gymnasiums am Stefansberg Landessieger beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Ihr Film „Time to change time“, eine Zeitreise durch die amerikanische Geschichte (in englischer Sprache) wurde mit dem 1. Preis auf Landesebene ausgezeichnet (die SZ berichtete). Verbunden damit war die Einladung zum Treffen der besten Gruppen bundesweit, dem Bundessprachenfest in Hannover.

Letzte Woche war es dann so weit: Drei Tage Sprachenfest statt Unterricht: Am Montag Anreise mit Eröffnungsfeier im eindrucksvollen neuen Rathaus von Hannover. Dienstag dann das eigentliche Fest  mit der Präsentation der Beiträge und anschließender Stadtbesichtigung (mit Shopping)  und am Mittwoch die Preisverleihungsfeier und die Rückreise. Die Nervosität vor der Präsentation war natürlich groß: Schließlich trafen sich hier die besten 45 (von mehr als 900) Gruppen bundesweit, um ihre Beiträge zu präsentieren. Und natürlich war den Schülerinnen vom Stefansberg klar, dass die Konkurrenz stark sein würde. Aber Michelle Helmann, Anna Mintchenko und Jana Weidig blieben cool und präsentierten ihren Beitrag locker und souverän – natürlich auf Englisch. Anne-Sophie Walger bediente Technik und die Mädels ließen sich auch von so mancher überraschenden Frage der Jury nicht aus der Ruhe bringen. Nach der Präsentation war der Druck vorbei und die Gruppe konnte sich entspannt ansehen, was die anderen Gruppen zu bieten hatten – mit Ausnahme von Melissa Nagazi: Denn sie übernahm spontan eine Rolle in der Präsentation der zweiten saarländischen Gruppe aus Sulzbach, bei der eine Schülerin krank geworden war und nach Hause fahren musste. Melissas Sondereinsatz wurde sogar bei der Abschlussfeier lobend erwähnt.

Bei der Abschlussfeier am Mittwoch wurde es dann noch einmal spannend, bis die GaS-Schülerinnen als Preisträger aufgerufen wurden: sie erzielten einen dritten Platz auf Bundesebene, gehören damit also zu den Top Ten von über 900 Gruppen bundesweit und konnten zufrieden die lange Heimreise antreten. Jana Weidig, Klasse 9a,  fasst die Eindrücke der Reise so zusammen: „Es war eine wunderschöne Erfahrung, die wir alle nicht so schnell vergessen werden. Endlich hat sich all die Mühe, die wir uns gegeben haben, ausgezahlt. Denn es war schließlich nicht nur für uns anstrengend, sondern auch für unseren Schulleiter. Ich selbst bin jetzt sogar noch mehr an der englischen Sprache interessiert als ich es ohnehin schon war; ein unbezahlbares Hobby eben.“

Das beigefügte Bild zeigt die Merziger Gruppe mit der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (rechts) und der Vorsitzenden der Bundesjury Anneliese Bernuth (links)

Ferienschule „Osterhase“ und Crash-Kurs Mathematik

70 Schülerinnen Schüler nutzen die Osterferien zur Vorbereitung des Schuljahresendspurts

 Sie ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Förderkonzeptes des Stefansberg-Gymnasiums: Die „Ferienschule Osterhase“. Die Grundidee ist einfach: Da das Schuljahresende näher rückt und manche Schüler feststellen, dass es noch die ein oder andere Wissenslücke gibt, könnte man ja vielleicht einen Teil der Osterferien nutzen, um sich für die Endphase des Schuljahres vorzubereiten und dabei auch kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen! In der Ferienschule „Osterhase“, die in der ersten Woche der Osterferien stattfindet, haben die Schüler des GaS die Möglichkeit, Defizite in den Hauptfächern aufzuarbeiten. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 7 haben sich für die Ferienschule angemeldet und nehmen in dieser Woche (von Dienstag, 29. März bis Freitag, 01. April) am Unterricht der „Osterhasenschule“ teil. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr außerdem ein Abi-Crash-Kurs angeboten. Unter der Leitung von Florian Wendang, einem ehemaligen Schüler des Gymnasiums, bereiten Mathematikstudenten etwa 40 Abiturientinnen und Abiturienten auf die kommenden Prüfungen im Fach Mathematik vor. Die Idee zu diesem Crashkurs kurz vor den schriftlichen Abiturprüfungen, die in zwei Wochen  beginnen, entstand, also die Praktikanten im Unterricht der Klassenstufe 12 hospitierten. Nun bereiten die vier Studentinnen und Studenten die angehenden Abiturienten noch zusätzlich auf das Matheabitur vor.

Der Unterricht in der Ferienschule unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht deutlich vom normalen Unterricht: Zum einen sind die Gruppen viel kleiner als sonst: Durchschnittlich werden nur etwa drei bis vier Schüler einer Klassenstufe in einer Gruppe zusammengefasst. Im Unterricht der Ferienschule geht es zudem nicht darum, neuen Stoff zu erarbeiten, sondern Ziel ist es, Lücken und Defizite im Stoff der Fächer aufzuarbeiten. Dazu teilten im Vorfeld der Ferienschule die Lehrer, die die Schüler in den für die Ferienschule gewählten Fächern unterrichten, den Dozenten schriftlich mit, welche Themen in der Ferienschule behandelt, wiederholt und vertieft werden sollen. Die Dozenten der Ferienschule sind Lehrer, Studenten und Oberstufenschüler, die z.T. schon seit vielen Jahren bei der Ferienschule mitarbeiten. Die geringe Gruppengröße soll es den Dozenten ermöglichen, ganz gezielt auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können. Im Gegensatz zum normalen Unterricht gibt es in den Ferien auch (fast) keine Hausaufgaben und natürlich keine Klassenarbeiten. Schulleiter Albert Ehl sieht in der Ferienschule eine wichtige Ergänzung des umfangreichen schulischen Förderangebotes: „Es hat sich gezeigt, dass es gerade im zweiten Halbjahr, wenn es langsam Richtung Jahreszeugnis und Versetzung geht, sehr wichtig und hilfreich sein kann, wenn man gezielt Defizite aufarbeiten kann.“

In den Ferien in die Schule? Vielleicht doch gar keine so schlechte Idee – außerdem beginnt die Ferienschule später als sonst, endet auch etwas früher und der Gong ist auch ausgeschaltet. Wenn dann der Schuljahresendspurt bzw. das Matheabitur gelingt, war es die Sache wert.

Hier die Namen zu den Fotos:

Gruppe 1_Melissa Dräger_1:

Schülerinnen und Schüler v.l.n.r.: Pauline Weigand, Amy Schwindling, Till Weitz, Nils Thal (Klassenstufe 7)

Dozentin: Melissa Dräger

 

Gruppe 2_Yannick Wagner:

Schülerinnen und Schüler v.l.n.r.: Luc Lauer, Noah Zehren, Lea Bohrer (Klassenstufe 6)

Dozent: Yannick Wagner

 

Gruppe 3_Alina Schmidt:

Schülerinnen und Schüler hintere Reihe v.l.n.r.: Sophie Baier, Josephine Paqué,

Schülerinnen und Schüler vordere Reihe v.l.n.r.:  Lilly Thalhammer, Lisa Ludgen (Klassenstufe 5)

Dozentin: Alina Schmidt

 

Crash-Kurs_1_Carolin Müller

Schülerinnen und Schüler hintere Reihe v.l.n.r.: Julie Schneider, René Franz, Sina Oswald, Anne Schuler, Alina Thieser

Schülerinnen und Schüler vordere Reihe v.l.n.r.: Eliza Schulien, Celina Scülfort, Justin Müller, Lea Hanowski (Klassenstufe 12)

Dozentin: Carolin Müller

 

Crash-Kurs_2_Viktoria Wirbel

Schülerinnen und Schüler v.l.n.r.: Niklas Terwort, Luca Gronimus, Lisa Recktenwald, Constantin Rinck, Jennie Fixemer, Carlotta Hoff, Laura Prior (Klassenstufe 12)

Dozentin: Viktoria Wirbel

Big Business in London: Exkursion des Kurses Wirtschaftsenglisch

Finanzplatz London intensiv – oder: Big Business in London (Dez 2015)

Wirtschaftsenglisch-Kurs des GaS auf Exkursion in London

Für eine kleine Gruppe angehender Abiturienten des Gymnasiums am Stefansberg (GaS) stand vergangene Woche eine ganz besondere Exkursion auf dem Programm: Im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaftsenglisch, das die Schüler am GaS in der Oberstufe belegen können, entstand die Idee, sich ganz konkret vor Ort über die Themen zu informieren, die im Rahmen des Unterrichtes behandelt wurden und dabei einen Eindruck von London als dem größten Finanzplatz der Welt zu erhalten. Morgens ganz früh ging es also gemeinsam mit Englischlehrer Albert Ehl mit dem Flugzeug nach London, wo zunächst eine Führung durch die City of London, dem eigentlichen Banken-, Börsen- und Finanzplatz der englischen Metropole auf dem Programm stand. Der Führer erklärte den Schülern in klarem, gut verständlichem Englisch die Geschichte des Finanzplatzes London und führte sie zu den wichtigsten Gebäuden, wie z.B. der Börse, der Bank of England oder einigen der eindrucksvollen Zentralen von Banken und Versicherungen.

Von diesem traditionellen Finanzzentrum ging es dann mit der fahrerlosen, komplett computergesteuerten Dockland-Railway zu dem neuen Finanzzentrum in den ehemaligen Docklands in Canary Wharf- ein Stadtteil, in dem in den letzten Jahren eine Vielzahl von imposanten modernen Büro-Hochhäusern entstanden ist. Dort erwartete die Schüler am Nachmittag ein ganz besonderes Highlight: eine Führung bei der Firma KPMG, einem der weltweit größten und wichtigsten Wirtschaftsprüfungs- und Consulting Unternehmen. „Der Besuch bei KPMG war eine wirklich bereichernde und eindrucksvolle Erfahrung, da man einen Einblick in das englische Geschäftswesen bekommen hat, der einem normalerweise  als Tourist verwehrt bleibt“, so fasste Célina Scülfort ihren Eindruck von dem Besuch bei KPMG zusammen. Eine leitende Mitarbeiterin des Unternehmens erzählte den jungen Besuchern aus Merzig von der Arbeit des Unternehmens, erläuterte das Firmenprofil und gab zudem viele Hinweise für die berufliche Zukunft der Schüler. Diese waren auch von der Offenheit und der offensichtlich fast völlig fehlenden Hierarchie in dem Unternehmen beindruckt, was sich auch bei der Führung durch das Glasgebäude, in dem immerhin fast 5000 Menschen arbeiten, bestätigte: von allen Seiten sind die Arbeitsplätze der Mitarbeiter einsehbar, es gibt kaum fest eingeteilte Schreibtische, dafür aber viele Sitzgruppen, die ein kommunikatives Arbeiten im Team fördern. Ebenso überraschend war für die Merziger Gymnasiasten, dass ein Unternehmen, das weltweit führend im Finanzsektor tätig ist, fast ohne Papier auszukommen scheint: Kaum irgendwo sah man bedrucktes Papier oder Aktenordner, pro Stockwerk gibt es nur einen Drucker: hier ist das papierlose Büro Realität. Ähnliches gilt für die „benefits“, also für die Leistungen, die Arbeitnehmer über das Gehalt hinaus erhalten. „Als wir im Kurs vor eine paar Wochen einen Text lasen, in dem von einem Fitness-Studio die Rede war, das die Angestellten einer Firma während der Arbeitszeit nutzen können, haben wir gedacht, das sei frei erfunden“, sagt Katharina Felten. Bei der Führung durch das KPMG Gebäude konnten die Schüler jedoch mit eigenen Augen einen Blick in das sehr großzügige und offensichtlich gut ausgestatte „gym“ bei KPMG werfen und erhielten Informationen über so manche weitere „benefits“, die die Mitarbeiter bei derartigen Firmen erhalten.

Nach dieser geballten Informationsfülle aus dem Bereich der Wirtschaft standen im Rahmen der zweitägigen Exkursion auch noch „London by Night“ mit einem Besuch des „Winter-Wonderland“ im Hyde-Park, einer Busfahrt im Doppeldeckerbus durch die vorweihnachtlich beleuchteten Straßen des West-End und einem Bummel durch Soho auf dem Programm. Am zweiten Tag besichtigten die Schüler einige weitere Sehenswürdigkeiten der Themsemetropole, erledigten noch einige Weihnachtseinkäufe und konnten dann auch bei einem Pub-Besuch überprüfen, ob die Unterrichtsinhalte zum Thema „Pubs in England“, die ebenfalls zuvor kurz im Unterricht behandelt worden waren, der Realität entsprechen. Am späten Abend ging es dann per Flugzeug wieder zurück – nach zwei langen Tagen in London kehrten die Zwölftklässler zwar müde, aber mit vielen neuen und sehr interessanten Eindrücken zurück nach Merzig.

Eine Woche Irland – „The best class-trip ever“

Stefansberg-Schüler erleben eine Woche Irland

Für eine Schülergruppe des Gymnasiums am Stefansberg stand kürzlich eine “Intensivlernphase” auf dem Programm – auf den ersten Blick klingt dieser Begriff eher nüchtern – in diesem Fall handelte es sich jedoch um eine einwöchige Exkursion nach Irland, bei der die Zehntklässler sich ganz intensiv mit der Geschichte, Kultur und Sprache der “grünen Insel” beschäftigten.

Die Intensivlernphase ist Bestandteil des bilingualen Poltikunterrichtes, der seit dem Schuljahr 2014/15 am  Gymnasium am Stefansberg im Rahmen des Schwerpunkts Englisch gewählt werden kann. Im Rahmen dieses Unterrichts  können die Schüler an einer Intensivlernphase in Irland teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler konnten Menschen im persönlichen Gespräch treffen, die die Geschichte Irlands um den Nordirlandkonflikt miterlebt und mit ihrem persönlichen Wirken die Geschichte positiv mitgestaltet haben. Dabei standen Grundsätze wie absolute Gewaltfreiheit, Respekt vor dem Anderssein, Toleranz gegenüber anderen Religionen, die Sprache Englisch, Miteinander Reden und Diskutieren im Vordergrund.

Die Intensivlernphase ermöglichte intensiven Kontakt mit Einheimischen, so dass neben den Sachinformationen natürlich auch die Fremdsprachenkenntnisse vertieft werden konnten. Die zahlreichen Vorträge und Diskussionen mit Politikern machte es den Schülern möglich, Sprache, Geschichte, Kultur und Politik hautnah zu erleben. Trotz Wahlkampf machten sich irische Politiker auf den Weg zum 'Irish Studies Centre' und hielten Vorträge und luden zu Diskussionen ein, in denen die Schüler auch gezielt Fragen zu aktuellen politischen Themen stellen konnten. Besonders bleibenden Eindruck hinterließen die persönlichen Gespräche mit Zeitzeugen, die den Nordirlandkonflikt miterleben mussten. Respektvoll lauschten die Schüler beispielsweise den Erzählungen John Guthries, als es den Nordirlandkonflikt aus protestantischer Sicht schilderte:“The force of argument is stronger than the argument of force.“(Argumentieren ist stärker als Gewalt“) oder “Destroy an enemy by making him your friend.“ („Mache deinen Feind zum Freund.“) gehörten zu Guthries Leitsätzen, mit denen er seinerzeit versucht hat, durch seinen persönlichen Einsatz die irische Geschichte positiv mitzugestalten.

Daneben standen aber auch Ausflüge in die teilweise wirklich spektakuläre Natur Irlands (Giant's Causeway, Glenveagh Nationalpark, Inishowen), irische Musik und Städte wie Dublin und Derry auf dem Programm. In der Stadt Derry konnten die Schüler eine Menschenrechtsorganisation und das St. Cecilia's College besuchen.

Der Besuch des St. Cecilia's College, einer reinen Mädchenschule,  war eines der vielen 'Highlights' der Reise. Die Schülerinnen und Schüler wurden sehr freundlich aufgenommen und verbrachten einen schönen gemeinsamen Tag an der Schule. Sie bekamen einen hervorragenden authentischen Einblick in das schulische Leben einer irischen Schule. Auf der Ebene der Lehrer wurden mögliche gemeinsame Projektideen besprochen, wobei sowohl Austauschmaßnahmen von Schülern, aber auch von Lehrern als Möglichkeit erörtert wurden. Ein gemeinsamer inhaltlicher Anknüpfungspunkt könnte die „Grenzregion“ sein, da sich beide Schulen in gewisser Weise in Grenzregionen befinden.

Zusammengefasst war die Irlandfahrt, wie im Jahr zuvor, sowohl aus Sicht der Schüler als auch seitens der Schulleitung und Lehrer ein voller Erfolg. Oder - um es mit Worten der Schüler zusammenzufassen: 'The best class-trip ever'.

Bestenfeier am GaS

Gymnasium am Stefansberg ehrt seine „Besten“ für starke Leistungen und großes Engagement

Sonderpreise der Stadt Merzig und des Landkreises

Jede Menge stolze Eltern und Großeltern, aber auch Freunde, Mitschüler und Lehrer saßen dicht gedrängt in der Aula des Merziger Gymnasiums am Stefansberg, als im Rahmen der sogenannten Bestenfeier die Schule sehr erfolgreiche und besonders engagierte Schüler auszeichnete. „In diesem Jahr ist auffallend, dass wir viele Gruppen zu ehren haben. Das ist auch ein Zeichen unserer Schulphilosophie, dass Schüler auch unterschiedlicher Jahrgänge eng zusammenarbeiten“, zeigte sich Schulleiter Albert Ehl in seiner Begrüßungsredenicht nur von den herausragenden Leistungen, sondern auch vom Teamwork beeindruckt. Neben der Anzahl der Schüler war die Bandbreite der Wettbewerbe, bei denen die Merziger Mädchen und Jungen sich auf Landes- und sogar Bundesebene in die Siegerlisten eintragen konnten, sehr groß: von verschiedenen Mathematikwettbewerben über Bundeswettbewerbe in Fremdsprachen oder Physik, „Biologo“, „Jugend forscht“ bis hin zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und dem Filmwettbewerb „Schools on“ von ProSieben – in allen Bereichen konnte die Merziger Schüler ihre Kompetenzen unter Beweis stellen. „Solche Wettbewerbe sind gewissermaßen auch eine externe Evaluation, denn wir können uns so mit anderen Schulen messen und ich denke, dass die Erfolge ein guter Beleg für unsere solide schulische Arbeit sind“, lobte Ehl auch das Lehrerkollegium.

Bei der Auszeichnung fiel ins Auge, dass viele Schüler gleich in mehreren Wettbewerben Erfolge feiern konnten, einige waren auf der Bühne sogar fast schon Stammgast, etwa Alina Schmidt aus der Klasse 10b.Neben ihrem vierten Platz beim Landeswettbewerb „Biologo“ und ihrem langjährigen Engagement in der Stefansberg-Bigband und im Kreis-Jugend-Symphonieorchester zählt die 15-Jährige auch regelmäßig zu den Jahrgangsbesten und schaffte in diesem Jahr den Landessieg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Englisch „Solo Klasse 8 und 9“. Durch diesen Erfolg konnte sie das Saarland beim Sprachenturnierauf Bundesebenvertreten und sich hier im nordrheinwestfälischen Hattingen drei Tage lang mit den 75 Besten aus ganz Deutschland messen – für Alina nicht nur fachlich, sondern auch menschlich ein Gewinn: „Wir haben uns innerhalb der Gruppe richtig gut verstanden. Obwohl wir aus verschiedenen Bundesländern kamen, waren wir  durch unsere Liebe zu den Fremdsprachen doch irgendwie alle gleich.“ Da Alina auch auf Bundeseben zu den Besten zählte, hat sie ein Stipendium für einen internationalen Workshop des „International Student Leadership Institute“ (ISLI) erhalten, der im Februar 2016 in Oberwesel stattfindet. „Dort kommen wirklich nur die Besten hin. Alina ist wirklich unglaublich talentiert“, zeigte sich auch Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeldtief beeindruckt und verlieh Alina Schmidt den Sonderpreis der Stadt Merzig.

Den Sonderpreis des Landkreises überreichte in Vertretung der Landrätin Frank Wagner:„Das Besondere in diesem Jahr ist, dass jemand diesen Preis erhält, der zwar noch sehr jung, aber trotzdem schon sehr erfahren ist“, begann Wagner seine Laudation und meinte damit Tabea Sparmann aus der Klasse 8a. Auch sie stellt seit Jahren ihr musikalisches Talent in der Kammermusik-AG der Schule und imKreis-Jugend-Symphonieorchester unter Beweis, hat zudem bei „Jugend musiziert“ mit der Blockflöte im Solowettbewerb neben dem Landessieg auch den 3. Platz auf Bundesebene erreicht. Daneben konnte sie aber auch im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich überzeugen: Sie wurde bei der Mathematik-Olympiade mit der maximal zu erreichenden Punktzahl Landesbeste und nahm auch erfolgreich beim Bundeswettbewerb Physik teil, gab sich bei der Verleihung des Sonderpreises aber bescheiden: „Ich habe wirklich nicht damit gerechnet.“ Dass Tabea schulintern zu den besten ihres Jahrgangs zählt, versteht sich fast schon von selbst.

Auch sportlich konnte das Gymnasium am Stefansberg in diesem Jahr große Erfolge aufweisen: Mit Hannah Setter (10c) stellt die Merziger Schule die Saarlandmeisterin und süddeutsche Meisterin im U16-Hammerwurf, Maja Kreuz (9e) konnte die saarländischen Schulmeisterschaften im Mountainbike für sich entscheiden und Yara Volpert (6b) und Max Müller (7a) kamen beim MerzigerCitylauf in ihrer Altersklasse als erste ins Ziel. Auch diesaarländischen Schultanzmeisterschaften waren ganz in GaS-Hand: die Tanzformationen aus Merzig machten die ersten drei Plätze unter sich aus und auch im Paartanz sicherten sich Anna Mintchenko und Thomas Kaltbach Platz 1.Für Furore sorgten die jungen Fußballerinnen: mit einer ganz neu zusammengestellten Mannschaften konnten die Mädchen überraschend den Landessieg feiern und durften so das Saarland beim Bundesfinale in Bad Blankenburg vertreten.

Schließlich wurden als Höhe- und Schlusspunkt der Veranstaltung die Schüler geehrt, die im vergangen Schuljahr die besten Leistungen in den einzelnen Jahrgängen erzielten. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem weiteren Preisträger: Der Unterstufenchor des Gymnasiums am Stefansberg unter der Leitung von Musiklehrer Jürgen Diedrich hatte im Sommer beim Chorwettbewerb des Saarländischen Rundfunks einen starken zweiten Platz belegt und sorgte mit Teilen seines Wettbewerbsprogramms für eine angemessene, feierliche Atmosphäre.

Zu den beigefügten Fotos:

Bestenfeier 1: Die Jahrgangsbesten mit Bürgermeister Hoffeld und dem Beigeordneten Wagner

Bestenfeier 2: Der Unterstufenchor

Bestenfeier 3: Die jungen Mathematiker erklären eine ihrer Wettbewerbsaufgaben

Bestenfeier 4: Die Tanzgruppe Elektroaded aus der Klassenstufe 11

Liste der Preisträger:

Sprachzertifikate: Katja Hermann, Anna-Sophia Koch

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Alina Schmidt, Niklas Schneider, Johanna Hein

Mathematikwettbewerbe: Johannes Süßmilch, Philipp Schuhmacher, Moritz Kolmen, Tabea Sparmann, Elias Stein, Klasse 10a

Bundeswettbewerb Physik: Philipp Schuhmacher, Tabea Sparmann, Timo Spath, Nico Loipold, Tobias Sparmann, Jasmin Ross

Biologo: Lara Scheffer, Roman Grimme, Gabi Krause, Philipp Lehnertz, Moritz Kolmen, Jasmin Meiers, Julia Steinhauer, Maxi Junges, Jasmin Ross, Evelin Gilgenberg, Alina Schmidt

Jugend forscht: Jasmin Ross, Marc Jirmann, Florian Spath

Geographie Wissen: Benedikt Diedrich, Tobias Sparmann

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Seminarfach

Filmwettbewerb „Schools on“: Franziska Palm, Jana Stuffer, Emir Can Altun, Fabia Faust, Joshua Reimsbach, Katharina Kurz, Alisha-Sue Hein, Erkan Sahin, David Czech, Mike Gorny, Viviane Felzen, Tabea Sparmann, Christian Holbeck, Paul Jacobs, Anna Salzgeber, KaveyaGopalakrshnan, DaniaDahan

SR-Chorwettbewerb: Unterstufenchor

Saarlandmeisterin/süddeutsche Meisterin U16 Hammerwurf: Hannah Setter

Schullaufmeisterschaften: Yara Volpert, Max Müller

Schulmeisterschaften Mountainbike: Maja Kreuz, Jonas Raber

Landesmeisterschaft Fußball: Lilly Rautenberg, Pauline Weigand, Franka Stuffer, Leonie Kügler, Yara Volpert, Lea Bohrer, Elly Remmel, Leonie Hilger, Finja Schneider, Jana Lorenz

Schultanzsportmeisterschaften: Anna Mintchenko, Thomas Kaltbach, Jacqueline Oster, Alina Oster, Angelika Frisorger, Jana Petry, Juliana Belinski, Justin Görres, Michelle Helmann, Evelin Gilgenberg, Irina Lir, Anne-Sophie Walger, Anna-Lena Dietrich, Isabelle Helmann, Lena Huckert, Sarah Kühn, Nina Schmitt, Desirée Görres, Christin Felten, Lisiane Bies, Melanie Schmitz

Soziales Engagement im Fach Sport: Merle Neusius, Jamina Holbach, Anne Kockler, ArwenConrath

Jahrgangsbeste/Stufenbeste Zeugnis Schuljahr 2014/15: Gabi Krause, Roxana Dziuba, Moritz Mautes, Laura Sode, Katharina Dickmann, Mulan Zheng, Tabea Sparmann, Celine Braun, Amelie Daub, Tim Recktenwald, Nicole Schiweck, Tobias Sparmann, Alina Schmidt, Katharina Lux, Marie Fox, Sophie Senzig, Laura Oswald, Jonas Schmidt, Elias Mahren, Noemi Neusius

Austauschschüler aus Lothringen zu Gast am Gymnasium am Stefansberg

Das Robert-Schuman-Programm ermöglicht elf Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die deutsche Kultur und das Alltagsleben.

„An französischen Schulen ist vieles strenger“, stellten die Gastschüler während ihres Aufenthaltes am Gymnasium am Stefansberg fest. Zwei Wochen verbrachten die Schüler in den Klassen ihrer deutschen Austauschschüler und nahmen am regulären Unterricht teil.

„In Frankreich ist das Schulgelände eingezäunt, sodass man es nicht unerlaubt verlassen kann“, berichtete eine französische Schülerin, erstaunt über die Freiheiten, die die deutschen Schüler genießen. Auch der Verzehr des Pausenbrotes oder anderer Leckereien während der Pausen am Vormittag ist in Frankreich unüblich: „Wir essen nur während der Mittagspause in der Schulkantine“, erzählte ein französischer Schüler.  Als besonders angenehm wurde empfunden, dass der Unterricht nicht wie in Frankreich erst gegen 17h, sondern früher endet und somit Zeit für Freizeitaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden bleibt.

Der Aufenthalt in der Partnerregion, der durch das Programm ermöglicht wird, fördert das eigenverantwortliche Handeln sowie das Selbstvertrauen der Schüler und vermittelt Schlüsselkompetenzen des interkulturellen Lernens. Durch die aktive Verwendung der Sprache konnten die Teilnehmer schnell Fortschritte beobachten: „Wir können uns immer schneller und sichererer verständigen. Durch den Austausch hat sich mein Französisch und das Deutsch meiner Austauschpartnerin deutlich verbessert“, berichtete Elena Jackl aus der 9a.

Beeindruckt waren die französischen Gäste vor allem von der freundlichen Atmosphäre am GaS und dem angenehm lockeren aber respektvollen Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.Sie fühlten sich in ihren Austauschfamilien sehr wohl und waren dankbar für die vielen Erlebnisse und Unternehmungen, die gemeinsam gemacht wurden.

An einem abschließenden gemeinsamen Bowling-Abend, organisiert von Hélène François, der französischen Freiwilligendienstlerin des GaS, wurde deutlich, wie sehr die deutsch-französischen Tandems in der kurzen Zeit zusammengewachsen sind. „Je saisquej’aitrouvéunenouvelleamie“,sagte eine französische Schülerin abschließend und fügte noch hinzu, dass sie aufgrund der vielen positiven Eindrücke und Erlebnisse immer wieder an dem Austauschprogramm teilnehmen würde.

Nun freuen sich die deutschen Schüler auf ihren zweiwöchigen Gegenbesuch in Frankreich, der im November stattfinden wird und für den bereits viele gemeinsame Pläne geschmiedet wurden.

Soziales Engagement für Menschen in Not

Der Strom der Flüchtlinge aus Ländern, in denen aktuell Krieg herrscht, nach Deutschland bestimmt zur Zeit die Berichterstattung in allen Medien und hat auch die Schüler des Merziger Gymnasiums am Stefansberg tief bewegt. Daher haben sie sich entschlossen, zu helfen und gerade Jugendlichen einen freundlichen Empfang zu bereiten. Sie unterstützen das Projekt „Refugee Welcome Box. Die Willkommensbox für Flüchtlinge im Saarland“. „Ich bin im Internet über das Projekt gestolpert und fand es toll, weil man sich hier relativ einfach für Menschen in Not einsetzen kann und die Jugendlichen, die unterstützt werden sollen, in etwa der Altersklasse unserer Schüler entsprechen“, erzählt Lehrerin Nora Karbach, die das Projekt an der Schule betreut. Hierbei stellen die Schüler für die jungen Flüchtlinge, die meist einen gefährlichen und langen Weg hinter sich haben und, wenn sie Deutschland erreichen, oft nur noch das, was sie am Körper tragen, besitzen, Pakete zusammen. Gefüllt werden die Boxen – meist Schuhkartons – mit neuwertigen Kleidern, Blöcken, Stiften, Federmäppchen oder anderen Schulutensilien. Auch Karten- oder Brettspiele oder Bilderwörterbücher zum Deutschlernen sind bei den Flüchtlingen sehr begehrt. Dass bei diesem Projekt der Inhalt der Boxen vor allem auf männliche Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren abgestimmt sein soll, hat viele Schüler zunächst irritiert. „Das hat nichts mit Diskriminierung von Mädchen zu tun, sondern mit der Sachlage“, erklärt Nora Karbach, „meist treten vor allen junge Männer alleine, also ohne ihre Familie, die Flucht nach Deutschland an und gerade ihnen soll in ihrer Einsamkeit eine Freude bereitet werden.“ Die Schüler, die ihre Boxen bisher schon abgegeben haben, haben sich nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch bei der Gestaltung große Mühe gegeben und die Schuhkartons vorm Befüllen schön bemalt oder verziert. Manche haben sogar eine persönliche Begrüßungskarte oder ein Bild von sich dazu gelegt, um die Flüchtlinge angemessen willkommen zu heißen. Die fertigen Pakete wurden in den letzten Wochen am Gymnasium am Stefansberg gesammelt und werden dann von der „Refugee Welcome Box“-Projektleitung vorrangig im Saarland an die Flüchtlinge verteilt. „Wir können weit über 100 Boxen an die Organisation übergeben“, so Nora Karbach und freut sich daürber, dass sich viele Schüler in den Dienst der guten Sache stellten.

Aber das Flüchtlingsprojekt ist nur eines von vielen sozialen Engagements der GaS-Schüler. Während der Projektwoche hat sich eine Gruppe von rund 30 Schülern für die „Merziger Tafel“ der Evangelischen Kirchengemeinde, die Lebensmittel an Bedürftige verteilt, eingesetzt. Unter der Leitung von Lehrer Klaus-Dieter Silvanus haben die Schüler Geld gesammelt und in Einkaufsmärkten die Kunden gebeten, einfach ein haltbares Lebensmittel mehr zu kaufen und es anschließend für die „Merziger Tafel“ zu spenden.Am Ende konnten die Schüler mit den Lebensmittel-Spenden gleich zwei Kleintransporter bis unters Dach füllen und außerdem rund 850 Euro an die „Merziger Tafel“ übergeben. „Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil man hier wirklich mit anpacken und Not lindern kann“, ist Lisa Recktenwald aus der Klassenstufe 12 von nach wie vor von ihrer Projektwahl überzeugt: „Ich bin auch danach noch ein paar Mal zur Tafel gegangen, weil es mir sehr gefällt, bedürftigen Menschen helfen zu können.“

Hilfe gab’s von den Schülern des Gymnasiums am Stefansberg auch für die Erdbebenopfer in Nepal. Nachdem die grausamen Folgen der beiden Erdbeben im Religionsunterricht thematisiert worden waren, entschied sich die jetzige Klasse 7b spontan, eine Sammelaktion durchzuführen. „Ich fand die Idee super, denn es tut einfach gut, Menschen, die Hilfe brauchen, etwas Gutes zu tun“, erinnert sich Schüler Daniel Kunzmann an den Beginn der Aktion. Wiederum war Lehrer Klaus-Dieter Silvanus Organisator des Hilfsprojekts: „Wir versuchen immer wieder den Schülern zu vermitteln, dass Hilfe für andere ein wichtiger Bestandteil des Religionsunterrichts ist.“Silvanus nahm auch die jetzigen Klasse 9b und 9d mit ins Boot und gemeinsam zogen die Schüler in verschiedenen Orten im Landkreis von Tür zu Tür, um Spenden für die Erdbebenopfer zu erbitten. Die dabei gesammelten Erfahrungen waren unterschiedlich, so wie bei Laura von Bank: „Es war schön, dass die meisten Leute sehr freundlich waren und uns auch etwas gegeben haben. Manche waren aber auch nicht so nett und haben die Tür direkt wieder zugemacht oder haben nur aus dem Fenster geschaut.“ Die positiven Eindrücke überwogen aber bei weitem: „Es war nicht nur toll zu sehen, wie hilfsbereit die Menschen waren, sondern auch wie viel wir mit der Aktion erreicht haben“, freut sich Schüler Magnus Conrad über den Erfolg. Insgesamt konnten die Schüler der drei Klassen 3135€ für die Erdbebenopfer in Nepal sammeln und den Scheck schließlich der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ überreichen, die sich mit einer Spendenurkunde herzlich bedankte.

Projekttage und Schulfest 2015

Drei Tage lang ticken am Merziger Gymnasium am Stefansberg die Uhren anders. Statt Mathematik, Biologie oder Politik stehen „Musiktheater“, „Ringen und Raufen“ oder „Leben wie die Römer“ auf dem Stundenplan. Grund sind die diesjährigen Projekttage. Im Vorfeld konnten die Schüler aus einer langen Liste verschiedenster und für Schule untypischer Themen auswählen, womit sie sich während der Projektarbeit beschäftigen wollen. „Die Palette ist in diesem Jahr wirklich sehr bunt. Neben Fremdsprachenprojekten stand bei vielen Schülern auch Tanzen und Kochen, Mountainbiken oder Wandern hoch im Kurs. Aber auch soziale Projekte wie  Unterstützung der Merziger Tafel wurden gut angenommen.“, freut sich Schulleiter Albert Ehl über das große Angebot. Insgesamt vierzig verschiedene Projekte gibt es in diesem Jahr. Den Ideen der Schüler und Lehrer sind also keine Grenzen gesetzt, sie können ihrer Kreativität freien Lauf lassen, egal ob beim Erstellen eines Rollstuhlparcours, dem Recyclen von Plastikmüll zu „Kunstobjekten“ oder dem Zeichnen eines Comics. Von DFB-Trainer Christian Oles können sich die Schüler vom Stefansberg erstmals sogar zum „DFB-Junior-Coach“ ausbilden lassen, um mit dieser Lizenz später Arbeitsgemeinschaften oder Jugendmannschaften zu trainieren.

Präsentiert werden die Ergebnisse der Projekttage am Samstag, den 18. Juli 2015, zwischen 10 und 15 Uhr beim großen Schulfest des Gymnasiums am Stefansberg. Natürlich ist dort auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben Klassikern wie Rostwurst, Pizza und Waffeln werden Köstlichkeiten der französischen, römischen und veganen Küche sowie Leckereien aus „Bobos Backstube“ angeboten. Für die richtige Stimmung sorgen u.a. Auftritte des Musiktheater-Projekts, der Bigband und der Rockband des GaS sowie Tanz- und Sportvorführungen oder die Präsentation eines lateinischen Films. „Ich hoffe, dass möglichst viele die Gelegenheit nutzen, sich die Arbeiten der Schüler anzuschauen und gemeinsam mit uns allen kurz vor Ende des Schuljahres zu feiern“, hofft Schulleiter Albert Ehl auf einen gebührenden Abschluss.

Abiturfeier 2015

GaS entlässt erfolgreichen Abiturjahrgang

Mit 127 erfolgreichen Abiturienten entließ das Gymnasium am Stefansberg kürzlich einen der größten Abiturjahrgänge des Saarlandes. Schulleiter Albert Ehl hob in seiner Begrüßung den großen Erfolg des Abiturjahrganges 2015 hervor, denn mit einer Gesamtdurchschnittsnote von 2,2 und einer rekordverdächtigen Zahl von 45 Abiturienten mit einer 1 vor dem Komma lag das GaS auch in diesem Jahr weit über dem Landesdurchschnitt.  Zwei Schülerinnen erzielten die Traumnote 1,0 und drei weitere die Note 1,1.

Schulleiter Ehl betonte, dass viele Schülerinnen und Schüler ihr Wissen und ihre Kompetenzen auch durch überragende Erfolge in den großen Schülerwettbewerben und in externen Zertifikatsprüfungen unter Beweis gestellt hätten. Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich gratulierte den frisch gebackenen Abiturienten zu ihren Leistungen und dankte den Lehrkräften für die solide Vorbereitung der Schüler. Für die Gesamtschule Mettlach-Orscholz, die in diesem Jahr 18 Abiturienten am GaS stellte, bedankte sich Schulleiter Georg Dillschneider für die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Schulen und die gute Aufnahme der Orscholzer Schüler am Stefansberg.  Die Abiturreden der Lehrer (von Stephanie Ascher und Jakob Munger) und der Schüler (von Frederik Dollwett und Frederik Küppers) fassten die Schulzeiten der Abiturienten auf sehr unterhaltsame, anschauliche und z.T. philosophische Art und Weise zusammen.

Die Abiturfeier wurde musikalisch von Solisten und vom Abichor des Jahrganges gestaltet. Am Ende verließen die Abiturienten die Stadthalle mit Stolz, aber auch ein wenig Wehmut, denn die Schulzeit ging mit diesem Abend endgültig zu Ende. Damit endete aber das Feiern nicht, denn einen Tag später fand in der Eisenbahnhalle in Losheim der große Abiball statt (s. Foto) und zur Zeit befinden sich die Abiturienten auf „Abifahrt“ in Spanien.

Alle Fotos von Manfred Müller.

Eltern-Infoabend „Sicherer Umgang mit den Neuen Medien“

Für die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 am Montag, dem 4. Mai um 18.30 Uhr in der Aula ein Elternabend statt, der sich unter anderem mit den Themen Handy, FSK 18+ sowie Chancen und Risiken im Internet beschäftigen wird.

undefinedWeitere Informationen hier.

Ferienschule „Osterhase“

Dozentin: Franziska Herrmann, Schüler/innen v.l.n.r.: Antonia Seiler, Emelie Katlbach, Leon Motzek, Noah Zehren
Dozent: Yannick Wagner, Schüler/innen vorne: Johanna Schmitt, Joshua Schmittberger; hinten: Kilian Denk, Joshua Reimsbach
Dozent: Bastian Lorenz, Schüler/innen: links: Leonie Marx, Maximilian Boos; rechts: Amy Schwindling

40 Schülerinnen Schüler nutzen die Osterferien zur Vorbereitung des Schuljahresendspurts

 Sie ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Förderkonzeptes des Stefansberg-Gymnasiums: Die „Ferienschule Osterhase“, die in diesem Jahr zum neunten Mal in Folge angeboten wird.

Die Grundidee ist einfach: Da das Schuljahresende näher rückt und manche Schüler feststellen, dass es noch die ein oder andere Wissenslücke gibt, könnte man ja vielleicht einen Teil der Osterferien nutzen, um sich für die Endphase des Schuljahres vorzubereiten und dabei auch kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen!  In der Ferienschule „Osterhase“, die  in der zweiten Woche der Osterferien stattfindet, haben die Schüler des GaS die Möglichkeit, Defizite in den Hauptfächern aufzuarbeiten. Etwa 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 9 haben sich für die Ferienschule angemeldet und nehmen in dieser Woche (von Dienstag, 07. April bis Freitag, 11. April) am Unterricht der „Osterhasenschule“ teil.

Der Unterricht in der Ferienschule unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht deutlich vom normalen Unterricht: Zum einen sind die Gruppen viel kleiner als sonst: Durchschnittlich werden nur etwa vier bis fünf Schüler einer Klassenstufe in einer Gruppe zusammengefasst. Im Unterricht der Ferienschule geht es zudem nicht darum,  neuen Stoff zu erarbeiten, sondern Ziel ist es, Lücken und Defizite im Stoff der Fächer aufzuarbeiten. Dazu teilten im Vorfeld der Ferienschule die Lehrer, die die Schüler in den für die Ferienschule gewählten Fächern unterrichten, den Dozenten schriftlich mit, welche Themen in der Ferienschule behandelt, wiederholt und vertieft werden sollen. Die Dozenten der Ferienschule sind Lehrer, Studenten und Oberstufenschüler, die z.T. schon seit vielen Jahren bei der Ferienschule mitarbeiten. Die geringe Gruppengröße soll es den Dozenten ermöglichen, ganz gezielt auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können. Im Gegensatz zum normalen Unterricht gibt es in den Ferien auch (fast) keine Hausaufgaben und natürlich keine Klassenarbeiten. Schulleiter Albert Ehl sieht in der Ferienschule eine wichtige Ergänzung des umfangreichen schulischen Förderangebotes: „Es hat sich gezeigt, dass es gerade im zweiten Halbjahr, wenn es langsam Richtung Jahreszeugnis und Versetzung geht, sehr wichtig und hilfreich sein kann, wenn man gezielt Defizite aufarbeiten kann.“  Organisiert wird die Ferienschule von Studienrätin Ann-Kathrin Engels, die die Gruppeneinteilung vorgenommen und – in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Schule -  die Dozenten verpflichtet hat.

In den Ferien in die Schule? Vielleicht doch gar keine so schlechte Idee – außerdem beginnt die Ferienschule später als sonst, endet auch etwas früher und der Gong ist auch ausgeschaltet. Wenn dann der Schuljahresendspurt gelingt, war es die Sache wert.

Ines Scholtes im Landesfinale "Jugend debattiert"

„Mit anderen über aktuelle Streitfragen zu debattieren und dabei meinen Standpunkt zu vertreten, macht mir einfach Spaß“, erklärt die Merziger Gymnasiastin Ines Scholtes, warum sie schon zum zweiten Mal beim Wettbewerb „Jugend debattiert“ teilnimmt. Bei ihrem Heimspiel – das Finale im Regionalverbund Saar-West fand in diesem Jahr an ihrer eigenen Schule, dem Merziger Gymnasium am Stefansberg statt – belegte die 18-Jährige den zweiten Platz und ist damit ebenso wie der  Erstplatzierte Jean-Marie Alexander vom Peter-Wust-Gymnasium für das saarlandweite Landesfinale qualifiziert. Insgesamt haben beim Finale des Regionalwettbewerbs der Klassenstufen 11 und 12 die acht besten Debattantenvon sieben Schulen aus dem Verbund Saar-West teilgenommen. Auch GaS-Schüler Frederic Küppers konnte überzeugen: Er hatte sich in den beiden Qualifikationsdebatten zu den Themen „Soll eine Impfpflicht für Masern eingeführt werden?“ und „Sollen in Deutschland Plastiktragetüten verboten werden?“ durchgesetzt und den Sprung in die Finalrunde geschafft, musste sich hier aber mit Rang drei zufrieden geben. „Die Debatte zur Masernimpfpflicht fand ich am interessantesten, da es ein gesellschaftsrelevantes Thema ist und ich mich auch persönlich sehr angesprochen gefühlt habe, aber in der Finaldebatte waren die beiden anderen einfach besser“, gönnt Küppers seinen beiden „Mitstreitern“ fair den Sieg. In einer Debatte äußern sich jeweils vier Jugendliche zu einem der Themen, die den Schülern zehn Tage vor Veranstaltungsbeginn mitgeteilt werden. Im Wettbewerb dauert eine Debatte 24 Minuten. Jeder erhält zunächst zwei Minuten Redezeit, in der er seine Position – Pro oder Contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet die Debatten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Die besten Vier der beiden Qualifikationsrunden ermittelt in einer Finaldebatte ihren Sieger. In diesem Jahr wurde im Finale über die Zulassung von Gigalinern im öffentlichen Straßenverkehr debattiert und hier hatten Jean-Marie Alexander und Ines Scholtes die besten Argumente. Sie vertreten den Regionalverbund Saar-West beim Landesfinale und können sich dort als Erst- oder Zweitplatzierter sogar fürs Bundesfinale in Berlin qualifizieren. Für Ines Scholtes wäre das kein Neuland. Sie hatte vor zwei Jahren schon einmal den Sprung ins Bundesfinale geschafft und durchweg positive Erfahrungen gemacht: „Abgesehen davon, dass ich bei den Debatten dort sehr viel gelernt haben, habe ich auch viele nette Leute kennen gelernt und immer noch Kontakte zu Teilnehmern aus Berlin, Münster, Aachen oder auch Kiel.“ Beim Bundesfinale treffen die 32 Besten aus den 16 Bundesländern aufeinander. „Es ist schon sehr aufregend, sich mir den Besten zu messen, und außerdem sitzt auch immer noch der Bundespräsident als Schirmherr in der ersten Reihe“, erinnert sich die angehende Abiturientin gerne an das Berlinabenteuer. Und da Ines Scholtes als Finalistin im letzten Jahr aussetzen musste, will sie dieses Jahr einen neuen Anlauf nehmen, weiß aber, dass es sehr schwierig ist, diesen Triumph ein zweites Mal zu wiederholen: „Natürlich hoffe ich, dass ich es noch einmal schaffe, sonst hätte ich nicht mitgemacht, aber wie gut es läuft, hängt natürlich auch ab von den Themen, von den Debattenpartnern, von der Tagesform und letztlich auch von den Juroren.“

Vom Bundesfinale träumen dürfen auch Sophie-Helen Nicolaus vom Hochwaldgymnasium in Wadern und Clemens Christopher Mehl vom Marie-Louise-Kaschnitz-Gymnasium in Völklingen. Sie haben den Regionalwettbewerb der Klassenstufen 8 bis 10 für sich entschieden und sind damit ebenfalls ins Landesfinale eingezogen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Schüler das in den Unterrichtseinheiten Gelernte anwenden und im Wettbewerb ihren eigenen Standpunkt geschickt und überzeugend behaupten können. Das freie Sprechen und Debattieren wird ihnen auch im Hinblick auf die spätere Berufswelt sehr zugute kommen“, zieht Wolfgang Lorenz, Lehrer des Gymnasiums am Stefansberg und Koordinator des Projektes für den Regionalverbund Saar-West, ein positives Fazit. Neben der Qualifikation für den Landeswettbewerb dürfen die Erst- und Zweitplatzierten beider Altersgruppen an einem mehrtägigen professionellen Rhetorik-Training teilnehmen.

Das Foto zeigt die Wettbewerbsleiter und die Landessieger,  von links: GaS-Wettbewerbsleiter Wolfgang Lorenz, Ines Scholtes (GaS), Jean-Marie Alexander (PWG), den Landesbeauftragten für Jugend debattiert Reiner Veeck, Sophie-Helen Nicolaus (HWG) und Clemens-Christopher Mehl (MLK)

 

 

OECD-Bildungsbericht 2015

Lernscouts am GaS

GaS-Oberstufenschüler erhalten Zertifikate als „Lernscouts“

Ältere Schüler helfen jüngeren Schülern – bei den Hausaufgaben, bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, im Förderunterricht: Dieses Konzept wird am Gymnasium am Gymnasium am Stefansberg bereits seit einiger Zeit in der Nachmittagsbetreuung erfolgreich praktiziert: Dort sind neben dem Betreuungspersonal und drei Lehrern an jedem Nachmittag immer auch zwei Oberstufenschüler als „Lernscouts“ eingesetzt, um den jüngeren Schülern zu helfen.

Dieses Konzept wurde in diesem Schuljahr am Stefansberg nochmals deutlich ausgeweitet: Im Rahmen der an der Schule eingerichteten freiwilligen und kostenlosen Hausaufgabenbetreuung („Silentium“), an der die Schüler der Klassenstufe 5 und 6 tageweise und ohne vertragliche Festlegung teilnehmen können, werden nun ebenfalls Oberstufenschüler aus der Klassenstufe 12 eingesetzt, die den jüngeren Mitschülern bei der Erledigung der Hausaufgaben und bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten helfen. Ebenso engagieren sich  die angehenden Abiturienten im Förderunterricht der Schule: Sie arbeiten dort eng mit den Fachlehrern zusammen, die den Förderunterricht leiten und unterstützten damit die individuelle Aufarbeitung von Unterrichtsinhalten im Förderunterricht der Unterstufe.

Zur Vorbereitung auf ihre Aufgaben als Lernscouts absolvierten die Oberstufenschüler ein Vorbereitungsseminar bei der CEB-Akademie Merzig, bei dem sie Themen aus dem Bereich der pädagogischen Psychologie und der Didaktik behandelten. Lea Bach, Klassenstufe 12, war von dem Seminar ganz begeistert: „Ich habe viel gelernt und konnte das Gelernte gleich schon im Silentium anwenden.“ Für Lea ist die Betreuung der Fünft- und Sechstklässler auch eine gute Vorbereitung auf ihre Au-Pair Tätigkeit, die sie gleich nach dem Abitur im Juli antreten wird. Anna Schweiger, ebenfalls aus der Klasse 12, unterstützt Deutschlehrerin Katja Kleser in der Fördergruppe für Kinder mit Lese- und Rechtschreibproblemen. „Ich möchte Grundschullehrerin werden und ich habe als Lernscout die Möglichkeit, schon mal erste Erfahrungen zu sammeln. Die Arbeit mit den jüngeren Schüler macht richtig Spaß.“  

Schulleiter Albert Ehl überreichte den „Lernscouts“ nun die Zertifikate, die den Schülern die erfolgreiche Teilnahme an dem Vorbereitungsseminar bescheinigt. Er bedankte sich bei den Schülern für ihr Engagement und beim Schulförderverein für die logistische Unterstützung des Projektes. „Durch das Engagement der Lernscouts konnten wir unser schulisches Angebot mit dem „Silentium“ in einem wichtigen Punkt erweitern und unser Förderunterricht kann durch die Mithilfe der Zwölftklässler noch effektiver gestaltet werden.“  

In der Nachmittagsbetreuung, im  Silentium und im Förderunterricht bedauern die jungen Fünft- und Sechstklässler bereits jetzt, dass die Lernscouts im Sommer nach dem Abitur die Schule verlassen werden, aber Schulleiter Ehl kann die jungen Schüler beruhigen: Auch in Zukunft wird das Projekt „Lernscouts“ fortgesetzt und bereits jetzt haben schon einige Schüler aus der Klassenstufe 11 Interesse an einer Tätigkeit in der Betreuung oder im Förderunterricht für das nächste Schuljahr angemeldet.

Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 12, die als „Lernscouts“ in der Nachmittagsbetreuung, im Silentium oder im Förderunterricht mitarbeiten.

Partnerschaftlicher Besuch des Gymnasiums Arnstadt

Seit 2001 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Gymnasium am Stefansberg in Merzig und dem Staatlichen Gymnasium in Arnstadt. In diesem Jahr trafen sich im Dezember wieder Schüler, der beiden Schulen, in Merzig, um auch wie in den vergangenen Jahren den Geschichtsunterricht direkt an den Schauplätzen der Historie nachzuvollziehen.

Am Sonntag dem 19.12.2014 kamen die Arnstädter Schüler in Merzig an und ließen den dritten Advent individuell in ihren Gastfamilien ausklingen.
Für den Montag war eine gemeinsame Fahrt nach Verdun geplant. Nach der Ankunft besichtigten sie zunächst das Dorf Fleury im ehemaligen Kampfgebiet, welches völlig zerstört wurde. Danach fuhren sie durch das aufgeforstete Schlachtfeld zu einem der 29 deutschen Soldatenfriedhöfe aus dem ersten Weltkrieg.  Kennzeichnend für die deutschen Soldatengräber sind die einprägenden, schwarzen Kreuze, die symbolisch für den Kriegsverursacher und den Kriegsverlierer stehen. Die Inschrift der Kreuze gibt Auskunft über die Namen, die Sterbedaten und die Dienstgrade der Gefallenen. Hierbei ist den Schülern aufgefallen, dass es nach dem Tod keine Unterschiede mehr zwischen den höheren und niederen Dienstgraden gab. Im Anschluss besichtigten sie das Fort Douaumont,  welches ein Bestandteil der französischen Verteidigungslinien, der Maginot-Linie, war. Dort konnte man sich sehr intensiv in die Lebensbedingungen der Soldaten hineinversetzen. Zudem wurden die Geschichte der Festung und deren Verteidigungstechniken den Schülern, während der Führung durch den Bunker, vor Augen geführt. Den Höhepunkt dieses Tagesausfluges bildete die Besichtigung des Beinhauses von Douaumont, sowie des angrenzenden französischen und alliierten Soldatenfriedhofes. Im Gewölbe des Beinhauses konnte man an den Wänden die Namen französischer Gefallener lesen. Auf dem Rückweg durch die neubeforsteten ehemaligen Schlachtfelder erstaunte die Überlebensfähigkeit der Natur, auf den von Kriegsmaterial vergifteten Böden, die Schüler. Zum Abschluss des Tages legten die Geschichtskurse der beiden Gymnasien noch einen kurzen Aufenthalt in der Festung Verdun selbst ein.           
Auch am Dienstag trieb die Geschichte die Schüler noch einmal nach Frankreich. Das diesmalige Tagesziel war Metz. Die Führung übernahm Herr Dr. Quinten, ein pensionierter Lehrer des Merziger Gymnasiums. Hierbei ermöglichte er ihnen einen tiefen Einblick in die wichtigsten historischen Ereignisse der Stadt. Neben den, in den unzähligen deutsch-französischen Kriegen, wichtigen strategischen Aspekten lernten die Schüler auch die architektonischen und kulturellen Höhepunkte der Stadt kennen. Hierzu zählten unter anderem die Templerkirche, die eindrucksvolle Kathedrale und die angrenzende Markthalle. Aufgrund der Jahreszeit waren die Schüler auch sehr beeindruckt vom dortigen Weihnachtsmarkt. Auch Werke, wie die Marc Chagalls, zum Beispiel vom ihm gestaltete Fenster in der Kathedrale, blieben den Schülern nicht vorenthalten. Im Anschluss an die Führung  blieb den Schülern noch Zeit die Stadt selbst zu erkunden. Diesen letzten gemeinsamen Tag ließ man bei gemütlichem Beisammensein in Merzig ausklingen.
Wie jede Reise, ging auch die der Arnstädter Schüler  zu Ende. Am Mittwochmorgen mussten die Thüringer sich von ihren saarländischen Freunden verabschieden.

Die Ereignisse der letzten Tage haben den Horizont der beteiligten Schüler erweitert und werden noch lange in guter Erinnerung bleiben. Auch hat die Fahrt dazu geführt, dass neue Freundschaften geschlossen wurden und zukünftige, private Treffen im Interesse der Geschichte und Kultur unter den Partnerschülern und Freunden stattfinden werden.

In friedlicher Zusammenarbeit zwischen Ost und West!

Diana Remmel und Sarah Selzer, Klasse 12

Bestenfeier 2014

Die Aula des Gymnasiums am Stefansberg was bis auf den letzten Platz besetzt, als am Mittwochabend im Rahmen der so genannten Bestenfeier die Schule erfolgreiche und engagierte Schüler auszeichnete. Schulleiter Albert Ehl stellte in seiner Begrüßung mit Stolz fest, dass die Stefansberg-Schüler in vielen verschiedenen Bereichen herausragende Leistungen erbracht und besonderes Engagement für Mitschüler und Schulgemeinschaft gezeigt haben. Ein besonderer Schwerpunkt der Bestenfeier war die Ehrung von Schülern, die bei Schülerwettbewerben auf Landes- und Bundesebene erfolgreich waren. Und in der Tat: Die Liste der Wettbewerbe, in denen GaS-Schüler erfolgreich waren, liest sich fast wie das „Who iswho?“ der großen Schülerwettbewerbe: Vom Bundeswettbewerb Physik, die Chemie-Olypmpiade, „Biologo“ und „ExcitingPhysics“ im Bereich der Naturwissenschaften über„Geographie-Wissen“ und den Bundeswettbewerb Fremdsprachen bis zu Malwettbewerben und „Jugend musiziert“: In allen Wissensbereichen konnten die Merziger Gymnasiasten ihre Kompetenz und ihr Wissen überzeugend belegen.

Sonderpreise von Landkreis und Stadt

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich würdigte diese besonderen Wettbewerbserfolge, indem sie den Schüler Tobias Sparmann mit dem Sonderpreis des Landkreises auszeichnete: Tobias ist 14 Jahre alt, kommt aus Schwemlingen und ist Schüler der Klasse 9. Im Frühjahr wurde er Landessieger im Wettbewerb „Geographie Wissen“ und vertrat – als jüngster Teilnehmer bundesweit – das Saarland in der Endrunde der besten 16 (von insgesamt 300.000 Teilnehmern). Darüber hinaus war er in diesem Schuljahr auch erfolgreich in den Wettbewerben „Biologo“, Bundeswettbewerb Physik und „Jugend musiziert“. Dabei bringt er seine musikalischen Fähigkeiten auch in der Kammermusik-AG der Schule ein, die die Feierstunde unter Leitung von Musiklehrer Stefan Christian musikalisch umrahmte und damit die Zuhörer schon auf ihr Adventskonzert am 15. Dezember um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef einstimmte.

Für die Stadt Merzig zeichnete Dr. Manfred Kost als Beigeordneter drei  Mitglieder des Schulsanitätsdienstes aus. Dr. Kost wies auf die große Bedeutung hin, die dem  Schulsanitätsdienst als selbstlosem Dienst an den Mitschülern zukommt. Michelle Würth, Justin Müller und Anca Bolbos erhielten die Auszeichnung für ihre langjährige Tätigkeit und zahllose Einsätze im Schulalltag und bei schulischen Veranstaltungen.

Unterhaltsame Präsentationen

Die Feierstunde wurde durch viele anschauliche Darstellungen und Beschreibungen der verschiedenen Aktivitäten kurzweilig gestaltet. Ein besonderes Highlight war die Sportlerehrung mit einem Video eines Hip-Hop-Tanzes einer Schülergruppe der Klasse 10, die mit ihrer Darbietung die Saarländische Schultanzmeisterschaften gewinnen konnte. Eine Überraschung wurde Schulleiter Albert Ehl zuteil, der – sichtlich überrascht – vom Vorsitzenden des Schulfördervereins, Jörg Conrath, für seine Arbeit geehrt wurde. Schließlich wurden als Höhe- und Schlusspunkt der Veranstaltung die Schülerinnen und Schüler geehrt, die im vergangen Schuljahr die besten Leistungen in den einzelnen Jahrgängen erzielten.

 

zu den Fotos:

0057: Landrätin Schlegel-Friedrich bei der Auszeichnung von Tobias Sparmann

0201: Auszeichnung der erfolgreichsten Sportler

0226: 6 Schülerinnen der Klasse 10b für  den ersten Platz bei den Saarl. Tanzsportmeisterschaften

0259: Dr. Manfred Kost überreicht einen Preis der Stadt Merzig an (von links) Michelle Würth, Justin Müller und Alexandra Bolbos für ihre langjährige Tätigkeit im Schulsanitätsdienst. Links im Bild: Thorsten Barbian, Leiter des Schulsanitätsdienstes

 

 

Im Folgenden die Liste mit den Namen der Preisträger

 

Gymnasium am Stefansberg

Preisträger Bestenfeier 2014

Biologo:  Philipp Lehnertz, Lukas Reichert, Jan Meßmer, Tabea Sparmann, Amélie Daub, Hanna Blaes, Timo Spath, Tobias Sparmann, Alina Schmidt, Saskia Rohrmann, Natascha Bölleke, Annika Blaschke

Sprach-Zertifikate:  Anna-Sofie Koch, Constantin Rinck

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Laura Oswald, Lisiane  Bies, Jonas Schmitt, Meike Deuter, Marie Fox, Jacqueline Oster, Désirée Steimer, Alina Schmidt, Johanna Hein

Bundeswettbewerb Physik: Henrik Ritterbeck, Timo Spath, Nico Loipold, Niklas Junges, Nils Lauermann, Tobias Sparmann, Nicolas Calmes, Philipp Schwarz

Chemie-Olympiade: Annika Barbian

Jugend forscht: Vincent Frank Klein, Katrin Arendt

Exciting  Physics: Marc Jirmann, Jasmin Ross, Florian Spath,

Schultanzsportmeisterschaften: Sarah Kühn, Isabelle Helmann, Lena Huckert, Anna-Lena Dietrich, Nina Schmitt, Jacqueline Oster

National Geographic Wissen- Landessieg: Tobias  Sparmann (Sonderpreis des Landkreises Merzig-Wadern)

Jugend musiziert: Lina Mohr

Malwettbewerb der Volksbanken:  Leonie Nauert, Anna-Lena Bikowski, Sue Alisha Hein

Sportler: Max Müller, Noah Theobald, Jana Lorenz, Lucy Burgemeister, Paul Jacobs, Merlin Schwemmlein, Lea Haßinger, Anne Kockler, Florian Hoffeld, Jona Schmitt, Alexander Dietrich

Besondere Engagement für Schulgemeinschaft: Michelle Würth, Justin Müller, Alexandra Bolbos (Sonderpreis der Stadt Merzig)

Lernscout FGTS: Robin Kelkel, Jan Schönfließ, Jannis Erbel, Maike Schneider, Christian Schuler, Rana Kassim, Katrin Arendt, Janine Arendt, Katrin Seiwert, Marc Bettscheider

Jahrgangsbeste/Stufenbeste Zeugnis Schuljahr 2013/ 2014: Katharina  Dickmann, Amy Thömmes, Amélie Daub, Julia Klapperich, Celine Braun, Mulan  Zheng, Tabea Sparmann, Louisa Paquet, Tim Recktenwald, Nicole Schiweck, Tobias Sparmann, Alina Schmidt, Marie Fox, Laura Oswald, Johanna Hein,  Anna Koch, Ines Scholtes, Janine Arendt

Vortrag "Digitale Demenz" von Prof. Dr. Dr. Spitzer

Notebook, Tablet und Co – Was tun wir uns und unseren Kindern damit an?

Die allermeisten Eltern kennen diese Diskussion: Die Kinder sitzen vor dem Computer, spielen, surfen, chatten – oft den ganzen Nachmittag und/oder Abend. Die von den Kindern oft erwähnte für die Hausaufgabe notwendige Online-Recherche stellt dabei – wenn man genau hinsieht – wenn überhaupt nur einen minimalen Bruchteil der Gesamtzeit vor dem Bildschirm dar. Aus Sicht vieler Eltern und Lehrer sind Computer, Tablet und Co zumindest Zeitfresser, die den Kindern ihre wertvolle Zeit für andere wichtige Beschäftigungen,  wie Sport, Musik oder Sozialkontakte, rauben. Der renommierte Gehirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer geht in seinem Buch „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“ einen Schritt weiter: Nicht nur die Zeit geht verloren, sondern die intensive Nutzung der digitalen Medien schadet seiner Meinung nach auch dem Gehirn: Das in der Schule am Vormittag Gelernte geht – so seine Forschungsergebnisse – zum großen Teil wieder verloren, wenn die Kinder nachmittags und abends ihr Gehirn vor dem Computer, Notebook oder Tablet mit Reizen überfluten. Hinzu kommt, dass wir uns immer häufiger geistige Arbeit, die früher unser Gehirn erledigt hat, von den kleinen Geräten abnehmen lassen: Kaum jemand merkt sich noch eine Telefonnummer, Termine oder eine Wegbeschreibung, sondern wir vertrauen einfach auf die ständige Verfügbarkeit aller möglichen (und unmöglichen) Informationen auf dem Smartphone, Navi oder Tablet.

 Mittel- und langfristig kann die intensive Nutzung der digitalen Wundergeräte nach den Erkenntnissen von Manfred Spitzer darüber hinaus schlimme Folgen haben, insbesondere für Kinder und Jugendliche: Die Kinder lernen langsamer und schlechter, können süchtig werden, es kann zu Aufmerksamkeitsstörungen, Ängsten und vielem mehr kommen.

Wie können Elternhaus und Schule einer derartigen Entwicklung entgegen treten? Eine Verteuflung oder komplette Verbote der digitalen Medien sind weder sinnvoll noch zielführend – allein schon weil viele, vielleicht sogar die meisten Erwachsenen für unsere Schüler in dieser Hinsicht sicher ein schlechtes Vorbild sind. Viel sinnvoller und wichtiger scheint es, gemeinsam mit den Kindern darauf hinzuwirken, dass die Kinder und Jugendlichen verantwortlich, vernünftig und vor allem bewusst mit den digitalen Medien umgehen. Ein ganz entscheidende Bedeutung kommt dabei – auch nach Meinung von Prof. Spitzer – der Konsumbeschränkung zu, d.h. eine zeitlich klar befristete und wenn möglich inhaltlich klar definierte Nutzung der digitalen Medien.

Am Gymnasium am Stefansberg versuchen wir seit längerem offensiv mit dieser Thematik umzugehen: Auch in Zusammenarbeit mit dem Schulförderverein wurden in den letzten Jahren mehrfach Veranstaltungen zum Thema Internetsicherheit für Eltern und Schüler angeboten (z.B. in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Präventives Handeln oder der Landesbeauftragten für Datenschutz) und es gab im vergangenen Schuljahr ein Projekt, bei dem Schüler der Mittel- und Oberstufe eine Woche lang freiwillig auf ihr Handy verzichteten und dadurch ihr Verhalten als Nutzer reflektierten.

Gemeinsam mit der Villa Fuchs und dem Förderverein der Schule konnte nun der bundesweit bekannte und sehr renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer für eine Lesung aus seinem Buch  „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“ gewonnen werden. Mit dieser Lesung, an die sich eine Diskussion mit Prof. Spitzer anschließt, wollen wir von schulischer Seite dieses wichtige Thema weiter vertiefen und diskutieren.

Die Veranstaltung ist Teil des „Literaturfestivals im SaarSchleifenLand“ und findet am Dienstag, 11. November 2014 um 19.00 Uhr in der Stadthalle Merzig statt. Für Eltern und Schüler des Stefansberg-Gymnasiums gibt es ermäßigte Karten (10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Schüler)  über das Sekretariat des GaS. Ansonsten kosten die Karten für Erwachsene 18 Euro, und es gibt die Karten bei der Villa Fuchs oder über ticket-regional.de.

Orientierungstage am GaS

Klasse 5a
Klasse 5a
Klasse 8b
Klasse 8b

Die Schule hat begonnen. Vieles ist neu für die Schülerinnen und Schüler: in vielen Fällen hat man neue Mitschüler, neue Lehrer, neue Fächer und vieles mehr. Dies gilt besonders für die Klasse 5, in der die Schüler von der Grundschule an eine neue Schule wechseln und für die Klasse 8, in der die Klassen für die Mittelstufe 9 gebildet werden.  Am Gymnasium am Stefansberg gibt es als besonderes Konzept die „Orientierungstage“, die mit dazu beitragen, dass die  Schüler gerade den Übergang an diesen Nahtstellen erfolgreich bewältigen können:

Für Klasse 5: Orientierungstage in der Schule:

Bälle, Mikadostäbe und Bastelmaterial statt Englisch- Mathe- und Deutschbuch: Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 des Stefansberg-Gymnasiums steht zu Schuljahresbeginn für einen Tag ein ganz besonderes Programm auf dem Stundenplan: Kennenlernen und Orientierung in der neuen Klasse und in der neuen Schule. Denn für die Neuen ist wirklich  fast alles neu: Der Schulweg ist neu und unbekannt, die Lehrer sind neu, das Schulgebäude ist unbekannt und zudem viel größer als die Grundschule und – vielleicht für viele das größte Problem – man kennt nur wenige der neuen Mitschüler in der neuen Klasse.

Um den Schülern in dieser Situation zu helfen, führt das Gymnasium am Stefansberg Orientierungstage durch, bei denen die neuen Fünftklässler einen ganzen Tag Zeit haben, sich in mit den Mitschülern zu beschäftigen und sich in der neuen Klasse kennenzulernen. Der Orientierungstag wurde von Schoolworker Marcel Thomé vom Sozialwerk Saar-Mosel organisiert und das Programm wurde von Peter Draschan, Referent für Schulprojekte, zusammengestellt. Es umfasst eine Vielzahl von Kennenlernaktivitäten, bei denen die Kinder in Partner- und Gruppenarbeit spielerisch in vielen unterschiedlichen Situationen zusammenarbeiten. So regt ein Ballspiel zum Erzählen von kleinen Geschichten an oder die Schüler balancieren gemeinsam einen großen Mikadostab – auch über die Tische und Bänke. Eine andere Übung besteht aus Kurzinterviews, bei denen die Schüler sich im Kreis bewegen und immer mit einem anderen Mitschüler innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein kurzes Gespräch zu einem bestimmten Thema führen. Dabei wird auch besonders darauf geachtet, dass die Kinder gerade nicht mit den Schülern zusammenarbeiten, die sie schon von der Grundschule kennen. Auch die Klassenlehrer der Fünftklässler nehmen den ganzen Tag über an dem Programm teil und haben so auch eine gute Gelegenheit, ihre Schüler auch außerhalb des Fachunterrichts kennenzulernen.

Für Klasse 8: Zwei Tage für die Klassengemeinschaft in der Jugendherberge

Für die Schüler an Gymnasien ist der Beginn der  Klassenstufe 8 in wichtiger Einschnitt: die Klassen werden nach den drei Jahren der Unterstufe neu gebildet, eine neue Klassengemeinschaft muss sich finden, man hat nicht nur neue Mitschüler, sondern auch viele neue Lehrer.  Auch schulisch wird es in Klasse 8 nicht einfacher: mehr Fächer, ein zusätzliches Hauptfach und längere Schultage machen den schulischen Alltag anstrengend und stressig. Und nicht  zu vergessen: die Schüler kommen oder sind längst in der Pubertät:  Eltern und Lehrer werden schwierig.

Um den Schülern den Start in die für viele schwierige Phase der Mittelstufe zu erleichtern, führt das Gymnasium am Stefansberg zweitägige Orientierungsseminare für die achten Klassen  durch. Dabei sollen die Schüler zum einen ihre Klassenkameraden und ihren neuen Klassenlehrer besser kennenlernen. Dies geschieht z.T.  bereits auf dem Weg zum Tagungsort: Denn einige der Klassen wandern in Gruppen von der Schule in Merzig zur Jugendherberge in Dreisbach und lösen dabei in Gruppen gemeinsam bestimmte  Aufgaben, z.B. aus dem Bereich des Geocaching. Im Verlauf der beiden Tage folgen dann Kennlernaktivitäten, gemeinsame Kooperationsspiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft, Diskussionen, Filmabend und vieles mehr. Auch die gemeinsame Übernachtung in der Jugendherberge fördert den Zusammenhalt ebenso wie eine Nachtwanderung (ohne Taschenlampen!), gemeinsames Musizieren oder Joggen sowie Übungen zur Körperwahrnehmung. Darüber hinaus beschäftigen sich die Schüler aber auch mit Themen, die für die Jugendlichen zunehmend wichtig werden: Sucht, Mobbing, Gefahren im Internet oder Liebe und Sexualität gehören zu den Bereichen, die im Rahmen des Seminars angesprochen werden.

Organisiert und durchgeführt (und finanziell unterstützt) werden die Orientierungstage durch die katholische Kirche (in Person von Pastoralreferent Sandro Frank) und die evangelische Kirche (vertreten durch Gemeindereferent Frank Paqué) sowie von einer Mitarbeiterin des Jugendhauses Merzig. Die Klassenlehrer nehmen selbstverständlich auch an der zweitägigen Veranstaltung teil.

Die Orientierungstage zu Beginn der Klassenstufe 8 werden durch weitere pädagogische Maßnahmen unterstützt, die den Schülern helfen sollen, die Mittelstufe erfolgreich zu durchlaufen: Jeder Klassenlehrer hat am Stefansberg in der Klasse 8 eine zusätzliche Unterrichtsstunde in seiner Klasse, in der gezielt Probleme  besprochen oder Defizite aufgearbeitet werden können. Außerdem legt  die Schule gerade in der Mittelstufe großen Wert auf ein breites Angebot für Förderunterricht, der kostenlos zusätzlich zum normalen Unterricht belegt werden kann. Bleibt zu hoffen, dass so möglichst viele Schüler einen guten und erfolgreichen Weg durch die schwierigen Jahre der Mittelstufe finden.

15-Jähriger absolviert Abiturprüfung mit Traumnote 1,0

In der 125-jährigen Geschichte des Gymnasiums am Stefansberg hat es das noch nicht gegeben; auch an anderen Gymnasien kommt es – wenn überhaupt – nur höchst selten vor: Ein 15-Jähriger legt seine Abiturprüfung mit der Bestnote 1,0 ab. Jonas Stark, Abiturient am Gymnasium am Stefansberg, ist diese Leistung gelungen. Bei der Abiturfeier seiner Schule am vergangenen Freitag wurde er als einer (von vier) Schülern ausgezeichnet, die das Abitur mit 1,0 abschlossen – und das mit 15 Jahren!

Jonas Stark wohnt in Britten und wurde bereits mit fünf Jahren eingeschult, in der Grundschule hat er eine Klasse übersprungen. Mit acht Jahren wechselte er ans Gymnasium am Stefansberg und gehörte dort immer zu den Jahrgangsbesten. Er hat seine Fähigkeiten und Kompetenzen auch in zahlreichen renommierten Schülerwettbewerben und externen Prüfungen nachgewiesen: So war er z.B. über mehrere Jahre Mitglied der Physik-AG und war mehrfach Preisträger des Bundeswettbewerbes Physik auf Landes- und Bundesebene.  In den Fremdsprachen bewies er seine Kompetenz u.a. durch die erfolgreiche Teilnahme an der Cambridge-PrüfungCAE in Englisch, durch seine Teilnahme an der TELC-Prüfung in Französisch, und in Latein hat er erfolgreich die Latinumsprüfung abgelegt. Also herausragende Leistungen in Naturwissenschaften und drei Fremdsprachen – aber seine eigentliche Paradedisziplin ist die Musik:

Schon in früher Kindheit begann Jonas mit dem Klavierspielen und hat inzwischen zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe bestritten und an vielen Konzertveranstaltungen teilgenommen. Vorläufiger Höhepunkt war sein Sieg im Wettbewerb „Jugend musiziert“ Anfang Juni, als Jonas Stark  – mitten in der Abiturvorbereitung - auf Bundesebene in der Wertung Klavier Solo im Finale von „Jugend musiziert“ antrat. Mehr als 120 Teilnehmer stellten sich dem Wettbewerb allein in seiner Altersklasse, darunter zwei Teilnehmer aus dem Saarland. Jonas ging als Bundessieger in seiner Kategorie mit Höchstpunktzahl hervor– das Gymnasium am Stefansberg gratuliert auch zu dieser herausragenden Leistung. Zusätzlich erhielt Jonas noch den Sonderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung - ein mehrjähriges Stipendium verbunden mit Konzertauftritten. Beim Preisträgerkonzert in der Stadthalle Braunschweig erhielt er seine Urkunde aus der Hand der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. Sein Publikum begeisterte er bei diesem Konzert mit Franz Liszts Tarantella aus „Venezia e Napoli”.

Seine musikalischen Fähigkeiten hat Jonas als Mitglied der Kammermusik-AG und als Solist immer wieder in das schulische Leben eingebracht und viele schulische Veranstaltungen bereichert. Auch für dieses besondere Engagement für die Schulgemeinschaft wurde Jonas Stark bei der Abiturfeier des GaS ausgezeichnet.

Nach dem Abitur möchte Jonas Musik studieren – die Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule hat er bereits abgelegt und wartet auf das Ergebnis. Seine „alte” Schule freut sich jetzt schon auf ein Klavierkonzert, das Jonas Stark im Herbst oder Winter in der Aula des GaS geben will.

Stefansberg-Gymnasium verabschiedet 122 Abiturienten

Ehrung für besondere Leistungen
Abiturrede Lehrer: F. Klein, H. Hannusch
Abiturrede Schüler: Jil Sepeur, Nikolaj Bies
Abiturienten am GaS 2014

Am vergangenen Wochenende feierte das Gymnasium am Stefansberg Abschied vom Abiturjahrgang 2014: 122 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr am Stefansberg die allgemeine Hochschulreife erreicht. Nach einem stimmungsvollen ökumenischen Abiturgottesdienst, der von Pastoralreferent Sandro Frank und Pfarrer Klaus Kühnhaupt zusammen mit den Abiturienten gestaltet wurde, fand in der Stadthalle die Abiturfeier statt. Schulleiter Albert Ehl begrüßte die Gäste und hob hervor, dass es sich bei diesem Abiturjahrgang um einen insbesondere in der Spitze sehr leistungsstarken Jahrgang handelte: Bei insgesamt 40 der 122 Schüler stand die begehrte „1“ vor dem Komma und vier Schüler erzielten die Traumnote „1,0“. Ebenso wichtig: Alle Schüler, die zum mündlichen Abitur antraten, bestanden die Prüfung.

Für die Schüler blickten Jil Sepeur und Nikolaj Bies in ihrer Abiturrede auf die Schulzeit zurück und erinnerten an viele positive Erlebnisse, Anekdoten und nicht zuletzt an Klassenfahrten und Exkursionen. Für die Lehrer verglichen die Englischlehrer Anne Klein und Gregor Hannusch in einer unterhaltsamen Rede die Schule mit der Welt von William Shakespeares „Mittsommernachtstraum“, der zur Pflichtlektüre in den Englischkursen gehörte. Nach der Überreichung der Abiturzeugnisse wurden herausragende Leistungen in den einzelnen Fächern besonders ausgezeichnet, und eine große Gruppe von Schülern, die sich in der Schülervertretung oder in Arbeitsgemeinschaften besonders für die Schulgemeinschaft engagiert hatten, wurde für ihr Engagement geehrt – darunter auch der erst 15-jährige Abiturient Jonas Stark, der sein Abitur mit 1,0 abschloss und vor einigen Wochen Bundessieger im Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde: auch dies eine Spitzenleistung!

Musikalisch wurde die Feier von mehreren Abiturienten stilvoll umrahmt. Nach dem offiziellen Abschluss der Abiturfeier blieben Eltern, Schüler und Lehrer noch lange in der Stadthalle und feierten den Abschluss der Schulzeit und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

 

 

 

Abitur 2014  Preisträger

Deutsch           Alina Winter               Scheffelpreis           Urkunde, Buchpreis      

Englisch           Matthias Fries           schulintern               Urkunde, Büchergutschein

Französisch    Philipp Seibel            schulintern               Urkunde, Preis des OB

Spanisch         Lisa Hammerschmidt     schulintern        Urkunde, Büchergutschein

Mathematik     Malena Wagner          Preis der Universität des Saarlandes       Urkunde, Büchergutschein

Mathematik     Lisa Müller                   Preis der deutschen Mathematikervereinigung      Urkunde, Buchpreis

Geschichte     Philipp Jakobs            schulintern                                  Urkunde, Büchergutschein, Sparkasse

Erdkunde        Cara-Lea Wiemann   schulintern                                   Urkunde, Büchergutschein, Sparkasse

Politik               Carolin Arendt            schulintern                                    Urkunde, Büchergutschein, Sparkasse

Biologie           Stefan Schreier           Preis der Barmer GEK               Urkunde und Geschenk Barmer

Physik              Lisa Müller                   Preis der dt. physikalischen Gesellschaft    Urkunde, Büchergutschein

Chemie           Jonas Kolmen             schulintern                                    Urkunde, Büchergutschein

Sport                Lisa Meyer                    schulintern                                    Urkunde, Büchergutschein

Religion          Johanna Krebs             schulintern                                    Urkunde, Büchergutschein

Musik               Jonas Stark                   schulintern                                    Urkunde, Büchergutschein

Auszeichnung für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft

Musical-AG:               Tobias Rauch (auch Lernscout), Rebecca Richter, Nikolaj Bies, Lena Diedrich (auch Lernscout)

Bigband:                      Carolin Arendt (auch Lernscout), Beth Gray,

Kammermusik-AG:    Carolin Arendt, Lena Diedrich, Jonas Stark

Schülervertretung        Matthias Ehl (auch Lernscout), Franziska Schmitt (auch Lernscout), Magdalena Zimmer, Catharina Schettle, Tobias Rauch
und soziales Engagement

Theater-AG:               Sophie Weiland, Tobias Rauch, Charlotte Magin, Sarah Hen, Johanna Krebs                        

Fachbereich Chemie:   Tobias Rauch, Joshua Stösser

  

Jahrgangsbeste (Top-Five):

1,0:        Alina Winter, Jonas Stark, Lisa Müller, Matthias Ehl

1,1:        Matthias Fries

Ehrung für besondere Leistungen am GaS

In einer Feierstunde ehrte das Merziger Gymnasium am Stefansberg Schüler, die im Verlauf des vergangenen Schuljahres eine besondere Leistung gezeigt oder sich in besonderer Weise um die Schulgemeinschaft verdient gemacht hatten. Den Anfang machten die Sieger von Wettbewerben.

Schulleiter Albert Ehl begrüßte Schüler, Eltern und Gäste in der voll besetzten Aula und führte durch das kurzweilige Programm der „Bestenfeier“, bei der viele interessante Aktivitäten auch in Bild und Ton präsentiert wurden. Zunächst wurden die Schüler ausgezeichnet, die bei verschiedenen Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene erfolgreich waren.

Sehr erfolgreich

Das Gymnasium am Stefansberg zählt in den Wettbewerben „Biologo“, der „Internationalen Biologieolympiade“ und dem „Bundeswettbewerb Physik“ seit Jahren zu den erfolgreichsten Schulen des Landes. Auch bei „Jugend forscht“ und den anspruchsvollen Mathematikwettbewerben „Pangea-Wettbewerb“ und „Käguru der Mathematik“ erzielten die Schüler vom GaS erste Preise und schafften es in die Bestenlisten auf Bundesebene. Ähnliche Erfolge gab es in den Bereichen der Bildenden Kunst und des Sportes auszuzeichnen – auch hier bewiesen die Schüler vom Stefansberg ihre Leistungsfähigkeit. Dabei wurden die verschiedenen Wettbewerbsaktivitäten von den Lehrern und Schülern anschaulich und witzig präsentiert. Auch Marcus Hoffeld, der als Vertreter der Stadt an der Feierstunde teilnahm, wurde mit einbezogen, konnte aber eine Mathe-Aufgabe, mit der die Schüler der Klasse 7d den „Pangea“-Mathematik-Wettbewerb illustrierten, souverän lösen.

Natürlich wurden auch die Jahrgangsbesten des vergangenen Schuljahres ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten Schüler, die sich in besonderer Weise um die Klassen- und Schulgemeinschaft verdient gemacht hatten, eine Auszeichnung. Dazu gehörten zwei Schülerinnen der Mittelstufe, die sich in besonderer Weise für ihre Klassengemeinschaft einsetzen ebenso wie die „Lernscouts“ - Oberstufenschüler, die in der Nachmittagsbetreuung jüngeren Mitschülern bei den Hausaufgaben und der Vorbereitung auf Klassenarbeiten helfen.

Drei Sonderpreise

In diesem Jahr gab es für die Schüler vom Stefansberg drei Sonderpreise: Konrad Pitzius, Beigeordneter des Landkreises Merzig-Wadern überreichte den Sonderpreis des Landkreises an Tobias Rauch, der beim Wettbewerb „Jugend forscht“ mit einer Arbeit über Speicherung von Energie besonders erfolgreich war. Tobias, Klassenstufe 12, wurde zudem für sein Engagement für die Schulgemeinschaft geehrt und in seiner Laudation hob Pitzius seine Arbeit in der Schülervertretung, unter anderem als stellvertretender Schülersprecher, und seine Mitarbeit in vielen schulischen Arbeitsgemeinschaften hervor.

Den Sonderpreis der Stadt Merzig für besondere Leistungen im Sport übergab Marcus Hoffeld an die Schülerin Jamima Holbach aus der Klasse 8c für ihr langjähriges Engagement in der Leichtathletik-AG der Schule sowie für ihren Erfolg als saarländische Schullaufmeisterin und ihre Leistung beim Mini-Marathon in Berlin. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse-Merzig Wadern, Frank Jakobs, übergab den Sonderpreis seines Hauses an die Schülerin Ines- Sophie Scholtes, Klassenstufe 11, für herausragende Leistungen in verschiedenen Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene - und das über viele Jahre. In seiner Laudatio hob Jakobs die Leistungen der Schülerin beim „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ und bei „Jugend debattiert“ hervor, bei denen Ines-Sophie sowohl auf Landes- als auf Bundesebene – jeweils als eine der jüngsten Teilnehmer – äußerst erfolgreich war. Außerdem würdigte Jakobs das Engagement der Schülerin für die Schulgemeinschaft, das sie zum Beispiel als mehrfache Hauptdarstellerin der Musical-AG sowie als Mitglieder der Stefansberg-Bigband bewiesen hat.

Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt vom Chor der Klasse 7d (unter Leitung von Musiklehrer Jürgen Diedrich) und der Musical-AG (unter Leitung von Christa Kaspar-Hort), die Ausschnitte aus dem neuen Musical „Ronja Räubertochter“ präsentierte.

Die ausgezeichneten Schüler:

Wettbewerb Biologo: Tabea Sparmann (6d), Amélie Daub (6e), Lea Haßinger (6d), Nico Loipold (7e), Florian Hoffeld (7d), Alexander Dietrich (7d), Saskia Rohrmann (9c), Tobias Sparmann (8a), Jonas Welsch (9c), Noah Greif-Kiefer (10d), Philipp Donate (10d), Johannes Luxemburger (10d). Biologie-Olympiade: Sarah Hen (12), Felix Ollinger (12), Kilian Stachura (12), Lisa Raber (12), Stefan Schreier (12), Robin Burkert (12), Sarah Klein (12), Tobias Hilt (12), Linea Conrath (12). Bundeswettbewerb Physik: Nicolas Calmes (9a), Tobias Sparmann (8a), Miriam Kaleß (8a), Paul Wiemer (8e). Jugend forscht: Tobias Rauch (12). Känguru der Mathematik: Maximilian Müller (11). Pangea Wettbewerb (Mathematik): Tim Recktenwald (7d), Franziska Wirth (7d), Nicole Schiweck (7d), Julia Engel (7d), Johanna Wagner (7d), Nikolas Gasper (7d). National Geographic Wissen: Tobias Sparmann (8a). Sonderpreis der Sparkasse Merzig-Wadern: Ines Scholtes. Latinum 2013: Tobias Thomaser (11), Johannes Ihl (11), Janine Arendt (11), Jule Kleiber (11), Kathrin Seiwert (11), Sebastian Breit (11). Malwettbewerb der Volksbanken: Alisha Hein (6d). Erfolgreiche Sportler: Sophie Farago (9c), Janina Gimler (9c), Zoe Schwab (8e), Kathrin Seiwert (11), Nathalie Buchheit (12), Sophia Lauer (11), Anna Klesen (8a), Jamima Holbach (8c), Konstantin Lehnen (8a), Jona Schmitt (7c). Besonderes Engagement für Klassengemeinschaft: Annika Blaschke (9c), Louisa Jager (10e). Lernscouts in der Nachmittagsbetreuung: Carolin Arendt (12), Matthias Ehl (12), Franziska Schmitt (12), Jael Gaspers (12), Lena Diedrich (12), Tobias Rauch (12), Janine Arendt (11), Maike Schneider (11), Sarah Hen (12), Florian Groen in't Woud (12). Jahrgangsbeste Schuljahr 2012/13: Mulan Zheng (6a), Tobea Sparmann (6d), Amelie Daub (6e), Nicole Schiweck (7d), Julian Dörr (7e), Alina Schmidt (8b), Nils Wiemann (8e), Tobias Sparmann (8a), Johanna Hein (9e), Laura Oswald (9e), Elena Johann (10a), Jule Kleiber (11), Ines Scholtes (11), Jonas Stark (12), Lisa Müller (12), Matthias Ehl (12).

 

 

Info-Veranstaltung "Gefahren im Internet"

In Absprache mit der Elternvertretung unserer Schule findet eine Informationsveranstaltung zum Thema

Gefahren im Internet

statt. Die Veranstaltung beginnt  am Montag, 03.06.2013 um 18.00 Uhr in der Aula und richtet sich insbesondere an die Eltern unserer Schüler in den  Klassenstufen 5 bis 8.

Peter Sommerhalter, Computerfachmann bei „Wir im Verein mit dir e.V.“,  wird über die Welt des Internet, welche für Kinder und Jugendliche zu einem vertrauten Partner der Freizeitgestaltung geworden ist, sprechen. Es wird vor allem darum gehen, auf eine Reihe möglicher Gefahren hinzuweisen, die bei der Nutzung neuer Medien entstehen können. Hierbei werden Themen wie Soziale Netzwerke, Cyber-Mobbing, Abzocke aber auch Urheber- und Persönlichkeitsrechte ausführlich angesprochen. Der Vortrag dauert etwa zwei Stunden.

Ehemaligentreff beim Schulfest am 29. Juni 2013

Ehemaligentreff am Schulfest

Am Samstag, dem 29.06.2013 feiert das Gymnasium am Stefansberg im Rahmen seines 125-jährigen Schuljubiläums ein großes Schulfest, zu dem im Jubiläumsjahr neben den Eltern und Freunden der aktuellen Schüler ganz besonders auch ehemalige Schüler herzlich eingeladen sind.

Das Schulfest gliedert sich in zwei Teile: Von 12.00 bis ca. 16.00 Uhr werden auf dem Schulhof und im Schulgebäude die Ergebnisse der Projekttage präsentiert.

Für den zweiten Teil des Schulfestes, von 16.00 bis 20.00 Uhr,  ist  ein Ehemaligentreff vorgesehen. Ehemalige Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, ihre alte Schule zu besuchen und sich mit ehemaligen Mitschülern und Lehrern zu treffen. Selbstverständlich sind die ehemaligen Schüler, die ja oft selbst auch Eltern aktueller Schüler sind, herzlich eingeladen, sich im ersten Teil des Schulfestes einen Eindruck von der aktuellen Arbeit der Schule zu machen. Als besonderes Bonbon für die Ehemaligen wird erstmals die Aktion „Meine Abiturarbeit“ angeboten: Die an der Schule noch vorhandenen, bei uns geschriebenen Abiturarbeiten, die bereits länger als fünf  Jahre aufbewahrt wurden, werden – gegen eine kleine Spende an den Förderverein der Schule – an die ehemaligen Schüler ausgegeben (bitte einen Ausweis mitbringen!). Leider sind nicht mehr alle alten Abiturarbeiten verfügbar, da viele Arbeiten zwischenzeitlich (wie rechtlich eigentlich vorgesehen) vernichtet wurden. Folgende Jahrgänge sind noch vorhanden und können ausgegeben werden: (1973, 1979, 1980 z.T., 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1999 z.T., 2001, 2003, 2004, 2005, 2006,2007,2008). Dabei kann aber aus rechtlichen Gründen nur die Aufgabenstellung und die Arbeit selbst, nicht jedoch die Bewertung durch die Korrektoren ausgegeben werden.

Um den Ehemaligen das Treffen und Wiedererkennen der früheren Mitschüler zu erleichtern, wird die Schule organisatorische Vorkehrungen treffen. So gibt es einen „Ehemaligenstundenplan“ und  der Schulhofwird sich in einen „Biergarten der Ehemaligen“ verwandeln, in dem es bestimmte Bereiche oder Treffpunkte für bestimmte Abiturjahrgänge geben wird. 

Eine weitere besondere Veranstaltung wirft ihre Schatten bereits voraus: Am 12. Oktober 2013 wird zunächst um 18.00 Uhr ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef gefeiert. Anschließend findet ab 19.30 Uhr  ein großer Festball in der Stadthalle statt, der sich ebenfalls (aber nicht nur) an Ehemalige richtet. Die Tanzmusik wird live von einer Showband gespielt werden und als besondere musikalische Einlage wird es einen  Auftritt der Stefansberg-Ehemaligen Bigband geben. Diese Band hat sich eigens für diesen Anlass aus  vielen Musikern formiert, die im Laufe der letzten dreißig Jahre in  der Stefansberg Bigband aktiv waren. In den frühen Morgenstunden wird dann ein DJ die Tanzmusik auflegen. Karten für diesen Festball können ebenfalls bereits im Rahmen des Schulfestes erworben werden.

Die Schulgemeinschaft des Gymnasiums am Stefansberg lädt alle ehemaligen und aktuellen Schüler, alle Eltern, Lehrer, Mitarbeiter und Freunde unserer Schule herzlich ein, das Schulfest und den Festball gemeinsam zu feiern.

Das Festkomitee

Termine Abitur 2013

Termine Abitur 2013

Abiturprüfung Hörverstehen

 

Spanisch:             Montag     18.03.2013      

                           14.30 Uhr Belehrung (NO 113)

                           15.00 Uhr Prüfungsbeginn (NO 113)

                           15.30 Uhr Ende der Prüfung

 

Englisch:              Dienstag   19.03.2013      

                           14.30 Uhr Belehrung (Aula)

                           15.00 Uhr Prüfungsbeginn (Räume im Neubau nach Plan)

                           15.30 Uhr Ende der Prüfung

 

Französisch:        Mittwoch  20.03.2013      

                           14.30 Uhr Belehrung (NO 113)

                           15.00 Uhr Prüfungsbeginn (NO 114 bzw. NO 115)

                                            15.30 Uhr Ende der Prüfung

 

Schriftliche Prüfung

 

Beginn:   7.30 Uhr Belehrung    (De, En, Ma, GW in der   Aula, sonstige Fächer im Kombisaal)

               8.00 Uhr Beginn der Prüfung

 

Ende:      13.00 Uhr E-Kurse, 12.30 Uhr E-Kurse FS

               11.00 Uhr G-Kurse, 10.30 Uhr G-Kurse FS

 

Ort:         Nebengebäude

 

Raum:     Siehe Raumplan! (Er wird am Tag der jeweiligen Prüfung an der Eingangstür Nebengebäude ausgehängt!)

 

 

Datum der schriftlichen Prüfung:  

 

Deutsch                Mittwoch        10.04.13

Englisch               Donnerstag     11.04.13

Französisch          Montag          15.04.13

Mathematik          Dienstag        16.04.13

Spanisch              Mittwoch        17.04.13

Ek-Ge-Po              Donnerstag     18.04.13

Bi-Ch-Ph-In          Freitag           19.04.13

Bk-Rk-Pi-Sp          Dienstag        23.04.13

 

 

Donnerstag   06. Juni 2013:   Aula  3. Stunde

 

     -  Bekanntgabe der schriftlichen Ergebnisse

     Hinweise auf freiwillige mündliche Prüfung

     -  Hinweis auf Ablauf der mündlichen Prüfung

 

    

Mündliches Abitur              

Donnerstag      13.06.13

Freitag            14.06.13

"France Mobile" am GaS

Neue Schulzeitung ist erschienen

Pünktlich zum Ende des ersten Schulhalbjahres ist unsere neue Schulzeitung  erschienen. Auf etwa 100 Seiten beschreibt und dokumentiert die Schulzeitung „Am Stefansberg“  das schulische Leben am GaS.

Die Schulzeitung, die seit über 20 Jahren jährlich erscheint,  versteht sich auch als Chronik des abgelaufenen Jahres  – so enthält die Schulzeitung alle aktuellen Klassenfotos, ein Schultagebuch mit einer Auflistung aller Ereignisse des schulischen Lebens, einen Rückblick auf das Abitur 2012, Berichte über besondere Leistungen, Übersichten über AGs, Förderunterricht und vor allem natürlich zahlreiche interessante  Berichte über Wettbewerbserfolge, Projekte, Klassenfahrten und vieles mehr. Schüler berichten über ihre Auslandsaufenthalte, die neuen Lehrer werden vorgestellt, Klassen- und Kursfahrten werden beschrieben.  So entsteht ein vielschichtiges und interessantes Bild des schulischen Lebens am Stefansberg.

Das Redaktionsteam bestand in diesem Jahr aus den Lehrerinnen Julia Bohn und Kerstin Bommersbach sowie den Oberstufenschülerinnen Chiara Koch und Katharina Schettle.

„Am Stefansberg“ ist nicht nur für die aktuellen Schüler interessant, sondern sicher auch für ehemalige und zukünftige Schüler und deren Eltern. Die Zeitung ist ab sofort zum Preis von 4,50 € im Sekretariat der Schule erhältlich.

3. Platz beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Zertifikatsprüfungen Fremdsprachen

Orientierungstage für neue 5-Klässler

Bälle, Mikadostäbe und Bastelmaterial statt Englisch- Mathe- und Deutschbuch: Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 des Stefansberg-Gymnasiums steht zu Schuljahresbeginn für einen Tag ein ganz besonderes Programm auf dem Stundenplan: Kennenlernen und Orientierung in der neuen Klasse und in der neuen Schule. Denn für die Neuen ist wirklich  fast alles neu: Der Schulweg ist neu und unbekannt, die Lehrer sind neu, das Schulgebäude ist unbekannt und zudem viel größer als die Grundschule und – vielleicht für viele das größte Problem – man kennt nur wenige der neuen Mitschüler in der neuen Klasse.

Um den Schülern in dieser Situation zu helfen, führt das Gymnasium am Stefansberg seit vielen Jahren Orientierungstage durch, bei denen die neuen Fünftklässler einen ganzen Tag Zeit haben, sich in mit den Mitschülern zu beschäftigen und sich in der neuen Klasse kennenzulernen. Der Orientierungstag wurde von Schoolworker Marcel Thomé vom Sozialwerk Saar-Mosel organisiert und das Programm wurde von Peter Draschan, Referent für Schulprojekte, zusammengestellt. Es umfasst eine Vielzahl von Kennenlernaktivitäten, bei denen die Kinder in Partner- und Gruppenarbeit spielerisch in vielen unterschiedlichen Situationen zusammenarbeiten. So regt ein Ballspiel zum Erzählen von kleinen Geschichten an oder die Schüler balancieren gemeinsam einen großen Mikadostab – auch über die Tische und Bänke. Eine andere Übung besteht aus Kurzinterviews, bei denen die Schüler sich im Kreis bewegen und immer mit einem anderen Mitschüler innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein kurzes Gespräch zu einem bestimmten Thema führen. Dabei wird auch besonders darauf geachtet, dass die Kinder gerade nicht mit den Schülern zusammenarbeiten, die sie schon von der Grundschule kennen. Auch die Klassenlehrer der Fünftklässler nehmen den ganzen Tag über an dem Programm teil und haben so auch eine gute Gelegenheit, ihre Schüler auch außerhalb des Fachunterrichts kennenzulernen.

So geht dieser besondere Schultag mit vielen abwechslungsreichen Übungen und Spielen auch besonders schnell vorbei und am Ende des Orientierungstages äußern sich die Schüler darüber, wie ihnen der Tag gefallen hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auch wenn es nicht immer allen Schülern ganz leicht gefallen ist, sich auf alle Aktivitäten einzulassen: Den Fünftklässlern hat der Tag sehr gut gefallen, die Thematik hat sie interessiert und sie haben das Gefühl, dass sie ihre neue Klasse und ihre neuen Mitschüler nun schon ein gutes Stück besser kennen. Also kann es morgen wieder mit Mathe, Deutsch und Englisch weitergehen. 

Schulkonferenz beantragt Erweiterungsbau

Blick über den Schulhof auf das Naturwissenschaftsgebäude

Bei den Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen lag unsere Schule wie in den vergangenen Jahren wieder mit deutlichem Abstand an der Spitze: 165 Neuanmeldungen, das war die mit Abstand höchste Zahl im Kreis, 19 von ihnen mussten per Losverfahren weggeschickt werden. Für die Schulkonferenz war dies der Anlass, einen seit längerem geplanten Antrag an den Landkreis zu richten: den Antrag auf einen Erweiterungsbau, in dem fünf zusätzliche Klassenräumen entstehen sollen.

Die Ausgangslage: Die  Schülerzahlen am Stefansberg sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: Wurden vor 10 Jahren noch etwa 750 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände in der Waldstraße unterrichtet, so sind es heute etwa 1100 – das GaS ist damit die größte weiterführende allgemeinbildende Schule im Kreis und eines der größten Gymnasien des Landes. Sie Kreisverwaltung hat sich in den letzten Jahren bemüht, Lösungen  für die angespannte Raumsituation herbeizuführen, doch es handelt  sich dabei um viele Provisorien und Notlösungen, die auf Dauer nicht tragfähig sind – insbesondere vor dem Hintergrund der nach wie vor sehr hohen Anmeldezahlen. Nach den  vorliegenden offiziellen Prognosen des Bildungsministeriums werden auch im Schuljahr 2019/20 immer noch weit über 900 Schüler bei uns unterrichtet werden.

Um der wachsenden Raumnot Herr zu werden, wurden in den letzten Jahren  zusätzliche Wände in Klassenräume eingezogen und eine ehemalige Hausmeisterwohnung umgebaut. Seit August 2011 steht auf dem Schulhof ein Container, der als Klassenraum genutzt wird. Diese und manche andere Räume entsprechen in keiner Weise den geltenden Vorgaben an die Größe und Ausstattung von Klassenräumen: Sie sind zu klein, zu niedrig und zu eng. Ab dem kommenden Schuljahr steht zudem wegen des Einbaus eines dringend erforderlichen zweiten Treppenhauses (als zweiter Fluchtweg) im Hauptgebäude noch ein Klassenraum weniger zur Verfügung.

Der Antrag auf Erweiterung der Schulgebäude wird von der Eltern und Schülervertretung der Schule mit Nachdruck unterstützt: Schulelternsprecher Uwe Arendt weist darauf hin, dass die Raumprobleme inzwischen auch von der Elternschaft zunehmend kritisch hinterfragt werden und dass die Unzufriedenheit mit der Situation deutlich zunimmt. „Auch unsere Kinder haben ein Recht auf eine zumindest ausreichende Raumausstattung  - von einer Topausstattung wie an manch anderen Kreisschulen (die deutlich weniger Schüler aber viel, viel mehr Raumkapazitäten haben) ganz zu schweigen.“ Für die Schülervertretung verweisen die Schülersprecherinnen Maren Kämmer  und Laura Schmidt auf die vielen Probleme, die sich im Unterrichtsalltag durch die räumliche Enge ergeben: Insbesondere in der Oberstufen sind ständige Raumwechsel erforderlich; die wenigen Kursräume, die es an der Schule gibt, sind viel zu klein; Differenzierungsräume, in den Gruppen- oder Projektarbeit gemacht werden könnte, gibt es überhaupt nicht. Eine weiterer Wunsch der Schülervertretung: „Wir brauchen dringend einen Raum, in dem sich Oberstufenschüler in Freistunden in Ruhe aufhalten und arbeiten könnten – eigentlich ist so ein Raum eine Selbstverständlichkeit.“

Da unsere Schule mitten im Wohngebiet in der Waldstraße liegt, ist es wohl kaum möglich, ein komplett neues Gebäude zu errichten. Denkbar wäre aber aus Sicht der Schule entweder das Obergeschoss des Hauptgebäudes auszubauen oder vorhandene Gebäude wie die Pausenhalle oder einen Teil des Naturwissenschaftsgebäudes aufzustocken. Wie dem auch sei: Nun ist der Landkreis am Zug!

Aktuelle Nachrichten / Presse

Samstag, 03.06.2017

Konzert der Kammermusik-AG am 11. Juni um 11.30 Uhr in Mondorf

Frühschoppenkonzert im Kneipensaal Klassische Kammermusik im Gasthaus Calmes in Mondorf Am Sonntag, 11. Juni 2017 ab 11.30 Uhr gestaltet die Kammermusik-AG des Gymnasiums am Stefansberg ein Frühschoppenkonzert mit...[mehr]


Mittwoch, 17.05.2017

Umweltaktion "Picobello"

Flaschen sammeln, Taschentücher aufheben, Verpackungen entsorgen – auch in diesem Jahr waren die Schüler des Merziger Gymnasiums am Stefansberg wieder beim „Frühjahrsputz für die Umwelt“ im Einsatz. Unter dem Namen „Saarland...[mehr]


Sonntag, 22.01.2017

Schulzeitung "Am Stefansberg" 2016

Pünktlich zum Abend der Offenen Tür am vergangenen Freitag ist die neue Schulzeitung des Gymnasiums am Stefansberg erschienen. Auf 125 Seiten beschreibt und dokumentiert die Schulzeitung „Am Stefansberg“  das schulische...[mehr]


Sonntag, 22.01.2017

Erfolgreiche Biologie – Olympionikinnen

Zwei Schülerinnen vom Gymnasium am Stefansberg auf dem Weg zur Internationalen Biologie – Olympiade in Großbritannien „Ich bin so gespannt, ob ich es in die 3. Runde der IBO (Internationale Biologie – Olympiade) geschafft habe“,...[mehr]


Sonntag, 22.01.2017

Video-Projekt der Film-AG

Vor wenigen Tagen überreichte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich einen Scheck in Höhe von 200 Euro an die Schüler der Video-AG des Gymnasiums am Stefansberg. Damit bedankte sie sich bei den jungen Filmemachern für ein tolles...[mehr]


Dienstag, 10.01.2017

GaS-Buslotse

Der Gas Buslotse Klicken Sie hier und Sie gelangen zum GaS-Buslotsen!     [mehr]


Sonntag, 06.11.2016

Adventskonzert 15.12.16 in Pfarrkirche St. Josef

Gymnasium am Stefansberg lädt zum traditionellen Adventskonzert in die Kirche St. Josef ein  Mehr als 100 Schüler freuen sich auf ihren Auftritt beim diesjährigen Adventskonzert, das am Donnerstag, 15. Dezember 2016 um 19...[mehr]