Feierliches Adventskonzert 2013

Die Zuhörer erwartete in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm mit advent- und weihnachtlicher Vokal- und Instrumentalmusik aus verschiedenen Ländern und Epochen.

Für viele unserer Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 5 war es der erste Auftritt vor Publikum, viele andere sind schon seit vielen Jahren regelmäßig beim Adventskonzert dabei, sei es in Chören, als Instrumentalist im Orchester oder in kammermusikalischen Ensembles.

Es traten mehrere Chöre aus verschiedenen Altersstufen unter der Leitung von Musiklehrer Jürgen Diedrich auf. Darüber hinaus trat die Flötengruppe des erweiterten Musikunterrichts unter Musiklehrerin Marianne Grandjean auf. Die Kammermusik-AG unter der Leitung von Musiklehrer Stefan Christian sorgte zwischen den Chorauftritten für musikalische Abwechslung.  Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war der Auftritt des Jubiläumschores „125 Jahre GaS“, der weihnachtliche Lieder und Ausschnitte seines Programms aus der Festmesse, die im Oktober aus Anlass der Feierlichkeiten zum Schuljubiläum in der Kirche St. Josef stattfand, vortrug. 

Einen ebenso gelungenen wie feierlichen Abschluss bildete das gemeinsame Singen des klassischen Weihnachtsliedes "O du Fröhliche".

Stimmungsvoller Jubiläumsgottesdienst und rauschender Festball

Jubiläumschor


Ehemaligen-Bigband
Ehrung Orga-Team Festball

Stefansberg-Gymnasium feierte 125-jähriges Jubiläum

Die Feierlichkeiten fanden fast auf den Tag genau 125 Jahre nach der Gründung der Schule statt und begannen mit einem stimmungsvollen Gottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Josef. Pastor Prof. Dr. Dahm und Pastor Maas (aus der Pfarrei Besseringen) zelebrierten gemeinsam den Festgottesdienst. Pastor Maas war selbst Schüler unseres Gymnasiums, er legte 1950 die Reifeprüfung ab. Die Messe wurde von Jürgen Diedrich an der Orgel sowie von einem etwa 40-köpfigen Chor unter der Leitung von Stefan Christian musikalisch gestaltet. Der Jubiläumschor setzte sich sowohl aus aktuellen wie ehemaligen Schülern, Eltern und Lehrern zusammen und überzeugte durch einen harmonischen Klang, präzise Dynamik und saubere Intonation. Inhaltlich wurde der Gottesdienst von Oberstufenschülern vom Stefansberg-Gymnasium gemeinsam mit Religionslehrerin Stephanie Ascher gestaltet. In seiner Predigt erinnerte Prof. Dr. Dahm eindrücklich daran, dass es in der Schule neben der Wissensvermittlung in besonderer Weise auch auf die Vermittlung und das Erleben von Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit ankommt und drückte seine Hoffnung aus, dass diese Ziele auch in Zukunft am Stefansberg erreicht werden.  

Im Anschluss an den Gottesdienst fand in der Stadthalle der große Jubiläumsfestball statt, an dem über 500 Gäste teilnahmen. Als Schirmherr der Veranstaltung übernahm Frank Jakobs, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Merzig-Wadern nicht nur zusammen mit Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Schulleiter Albert Ehl die Eröffnung des Balls, sondern spielte auch selbst als ehemaliger Schüler der Schule in der Ehemaligen Bigband mit und trug somit aktiv zur Programmgestaltung bei. Nach der Eröffnung folgte eine rauschende Ballnacht, bei der die Tanzfläche immer gut belegt war: Zunächst spielte die Reinhardt-Reißner Bigband, eine überregionale Showband, flotte Tanzmusik mit unterschiedlichen Standardtänzen. Als absolutes Highlight des Abends folgte ein Auftritt der Stefansberg-Ehemaligen-Bigband, die sich eigens für diesen Anlass formiert hatte: Etwa 40 ehemalige Stefansberg-Schüler, darunter wie erwähnt auch der Schirmherr des Balles, hatten sich in mehreren Wochenendproben vorbereitet und begeisterten mit einem etwa einstündigen Programm, in dem viele Titel zu hören waren, die vom Gründer der Stefansberg-Bigband, Wolfgang Jensen, arrangiert wurden. Das Publikum war restlos begeistert und forderte – und erhielt – mehrere Zugaben. Nach diesem Auftritt ging es nahtlos weiter mit Tanzmusik der Reißner Bigband, ehe dann in den frühen Morgenstunden DJ Erik Dessloch weiter für Stimmung sorgte – insbesondere (aber bei weitem nicht nur) bei den jüngeren Ballbesuchern.

Die Stimmung in der wunderschön dekorierten Stadthalle war ausgesprochen positiv: Das Kollegium war mit vielen aktiven wie ehemaligen Lehrern vertreten, viele ehemalige Schüler nutzten den Ball zum Klassentreffen und Wiedersehen und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Im Ballpublikum waren aber auch viele aktuelle Schülerinnen und Schüler, so dass auch die Jugend bei dieser festlichen Veranstaltung gut vertreten war. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 beteiligten sich darüber hinaus mit viel Engagement an der Bedienung der Gäste und wurden dafür von Schulleiter Albert Ehl ebenso gelobt wie die Lehrerinnen und Lehrer, die als Festballkomitee die Veranstaltung bis ins kleinste Detail hervorragend geplant hatten.

So endete in den frühen Morgenstunden ein für das Stefansberg-Gymnasium wirklich gelungener Tag, an dem das Schuljubiläum gebührend gefeiert wurde.

Gründung GaS als mutiger Akt

Kollegium 1951
Kollegium 2013

Als sich vor mehr als 125 Jahren selbstbewusste Merziger Bürger versammelten und beschlossen, eine höhere Schule für ihre Söhne zu gründen, war dies ein mutiger Akt, der fast schon an zivilen Ungehorsam grenzte. Denn im wilhelminischen Obrigkeitsstaat war Bildung eher ein Privileg der Reichen und Mächtigen im „Reich“, und Merzig lag fernab von den Zentren der preußischen Staatsmacht.

Ziel der Gründerväter der Schule war es, dass auch die Merziger Söhne (und ein Jahr später wurde die gleiche Forderung auch für die Töchter erhoben) teilhaben sollten an der sich etablierenden Wissensgesellschaft und damit ihre Zukunftschancen stark verbessern können sollten.

Dies war in der damaligen Zeit unerhört und eine starke Leistung der selbstbewussten Merziger Kaufleute, Handwerker, Bauern, kleinen Beamten und Angestellten. Sie warteten nicht auf Order aus Berlin, sondern nahmen die Sache selbst in die Hand, auch finanziell und organisatorisch.

So nahm, nachdem der Stadtrat unter Bürgermeister Ernst Thiel viele administrative und finanzielle Hürden genommen hatte, am 1. Oktober 1888 die „Höhere Schule Merzig“ mit 45 Schülern in drei Klassen den Schulbetrieb auf. Das Schulgebäude befand sich damals noch in der Stadt, erst nach der Jahrhundertwende wurde in der Waldstraße gebaut. Anfangs wurde die Schule als Pro-Gymnasium geführt. Dies bedeutet, dass die Schüler hier nur bis zum „Einjährigen“ (zur Mittleren Reife) unterrichtet wurden; die Oberstufe musste dann an einem „Vollgymnasium“, etwa in Dillingen durchlaufen werden. 1928 erhielt die Schule dann eine eigene Oberstufe und war von nun an ebenfalls ein voll ausgebautes Gymnasium.

Nach einer wechselvollen Geschichte während, zwischen und nach den beiden Weltkriegen etablierte sich die Schule in den 50er bis 70er Jahren – immer noch als reine Jungenschule – zu einer festen Größe in der Schullandschaft der Region. Über viele Jahre lag die Zahl der Absolventen relativ konstant bei etwa 20 bis 25 Abiturienten pro Jahr. In den 70er Jahren drängten die geburtenstarken Jahrgänge an die Gymnasien. Das Schulgebäude wurde erweitert und 1979 legte erstmals eine junge Dame ihre Abiturprüfung am Stefansberg ab: Die Zeiten der strengen Geschlechtertrennung in der Schule gingen nun auch in Merzig zu Ende.

Die vergangenen 25 Jahre: von der drohenden Schulschließung zur größten Schule im LandkreisIn den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gingen dann die Anmeldezahlen sehr deutlich zurück (für das Schuljahr 1985/86 wurden nur 36 Schüler angemeldet). Eine Schließung der Schule wurde immer wieder diskutiert. Schüler, Eltern und Kollegium der Schule wehrten sich mit allen Kräften (unter anderem mit Flugblättern) gegen die drohende Schließung und hatten schließlich auch Erfolg: Bei den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Schulbestehen versicherte der damalige Kultusminister Breitenbach zur großen Erleichterung der Zuhörer beim Festakt: „Diese Schule wird nicht geschlossen.“

Der Kampf gegen die Schulschließung war – aus heutiger Sicht – der Beginn einer ausgesprochen positiven Entwicklung, denn 25 Jahre später hat sich die Situation grundlegend geändert: Für das Schuljahr 2012/13 wurden 165 Schüler angemeldet – Rekord am Stefansberg und Rekord im Landkreis. Die Abiturjahrgänge 2011 und 2012 waren die mit Abstand größten Abiturjahrgänge im Saarland.

Das Gymnasium am Stefansberg ist heute die größte Schule im Landkreis Merzig-Wadern und eines der größten Gymnasien im Saarland.

Ein Grund für diese positive Entwicklung liegt sicher darin, dass Ende der 80er Jahre angesichts der drohenden Schulschließung eine Reihe von Maßnahmen getroffen wurden, um die schulische Arbeit, aber auch die Information der Öffentlichkeit über die Schule und den Ruf der Schule zu verbessern: Es wurde ein Tag der offenen Tür angeboten, es wurde eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung eingerichtet, das Angebot an Arbeitsgemeinschaften wurde verbessert, die Pressearbeit intensiviert. Bereits zu Beginn der 90er Jahre wurde am Stefansberg das Konzept „Brücken bauen“ zur Verbesserung des Überganges von der Grundschule zum Gymnasium entwickelt. Viele Schulen übernahmen dieses Konzept, manche erst wesentlich später.

Diese Maßnahmen waren im Kollegium nicht immer unumstritten, stellten aber eine klare Abkehr von der oft kritisierten „Friss oder Stirb“-Mentalität an den Gymnasien dar. Aus heutiger Sicht waren diese Schritte richtungweisend, und viele dieser Punkte gehören auch heute noch zum Schulprogramm.

Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg der Schule ist natürlich auch die Sprachenfolge und das Schulprofil. Mit der Einführung des Biowissenschaftlichen Zweiges im Jahr 2002 wurde am Stefansberg eine sehr attraktive Alternative zum „klassischen“ Sprach- oder Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zweig geschaffen, die bei Schülern wie Eltern hohe Akzeptanz genießt. Da auch die Möglichkeit der Wahl von Spanisch und Latein als dritter Fremdsprache besteht, besteht am Stefansberg eine Sprachenfolge, die alle Optionen offen lässt.

Zum Schulprofil gehören auch der Erweiterte Musikunterricht und die vielen erfolgreichen Musikensembles, die ebenfalls zur Akzeptanz und Attraktivität der Schule beitragen. Natürlich sind auch die Eingangsfremdsprache Englisch und die besonderen Angebote zur Vertiefung der englischen Sprache (bilingualer Unterricht in Sachfächern, Zertifikatsprüfungen, Fremdsprachenwettbewerb und vieles mehr) Teil des erfolgreichen Schulprofils.

Die Angebote zur Förderung schwächerer Schüler (zum Beispiel über Ferienschule und kostenlosen Förderunterricht) sowie die Förderung besonders begabter und motivierter Schüler und die daraus resultierenden herausragenden Erfolge bei Schülerwettbewerben waren sicher ein weiterer Grund für viele Eltern und Schüler, sich für das Gymnasium am Stefansberg zu entscheiden.

Aus vielen Gesprächen mit Schülern, Eltern und Ehemaligen lässt sich ein weiterer Grund für die hohe Akzeptanz der Schule ableiten; ein Grund, der sich kaum an Zahlen oder Strukturen festmachen lässt und sich mit einem Zitat einer Mutter bei der Abiturfeier ihres Sohnes veranschaulichen lässt: „Ich hatte immer das Gefühl, dass euch jeder einzelne Schüler wichtig ist, dass ihr euch um jeden einzelnen Schüler kümmert und ihn zum Abitur führen wollt.“

Die im Vergleich zu anderen Schulen sehr hohe „Schulzufriedenheit“ bei Schülern, Eltern und Lehrern wurde auch bei der „Externen Evaluation“ durch das Bildungsministerium festgestellt – ein Ergebnis, auf das die Schule stolz ist. Also, alles prima? Keineswegs: Wie an jeder Schule gibt es auch am Stefansberg viele „Baustellen“ (sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne), an denen weiter gearbeitet werden muss. Es gibt viele Dinge, die wir verbessern und weiterentwickeln müssen. Man sollte auch die besondere Herausforderung nicht vergessen, die darin besteht, den erreichten Stand zu halten, oder um es mit Bertolt Brecht auszudrücken: „Die Mühen der Berge haben wir hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebenen.“Man hat sich am GaS dafür entschieden, das Jubiläumsjahr 2013 mit einer Reihe von Veranstaltungen, die über das ganze Jahr verteilt stattfinden und von der Sparkasse Merzig-Wadern großzügig unterstützt werden, zu feiern. Zu Jahresbeginn wurde bei einem stimmungsvollen Neujahrsempfang die umfangreiche Festschrift zum Jubiläum präsentiert. Sie beschreibt insbesondere die Entwicklung der Schule in den vergangenen 25 Jahren und ist im Sekretariat der Schule erhältlich. Im März begeisterte in der voll besetzten Stadthalle das weltberühmte Vokalensemble der King's Singer beim Jubiläumskonzert. Dabei wurden auch die Schüler des GaS, mit denen der englische Chor zuvor anlässlich eines Workshops gearbeitet hatte, in das Konzert einbezogen. Im Juni gab es eine Reihe von Festveranstaltungen: Die Theater-AG führte das Stück „Die drei Musketiere“ auf, die Stefansberg-Bigband hatte die amerikanische Blue-Lake-Bigband zu Gast, es gab ein Klavierkonzert mit dem ehemaligen Schüler Stefan Bone, einen Klavierworkshop mit Professor Duis und gegen Ende des Schuljahres fanden eine Projektwoche und ein großes Schulfest statt. (Die SZ berichtete über diese Veranstaltungen.)

Festmesse und Festball 12. Oktober 2013

Summing up

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Klavierworkshop mit Prof. Duis

Am Montag, 24. Juni können Nachwuchspianisten unserer Schule an einem besonderen Workshop teilnehmen: Prof. Thomas Duis, einer der bekanntesten deutschen Konzertpianisten und ehemaliger Leiter der Musikhochschule des Saarlandes, wird mit unseren Schülern Klavierwerke aus verschiedenen Epochen bearbeiten. Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen haben sich zu dem Workshop angemeldet.

Internet: www.thomas-duis.de/index.html

Klavierabend Stefan Bone

Mit großem Applaus goutierte das Publikum den Klavierabend, den der Merziger Pianist Stefan Bone kürzlich in der Aula des Gymnasiums am Stefansberg (GaS) gab. Das Konzert reihte sich in eine Folge von musikalischen Highlights ein, die das GaS im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrem 125-jährigen Bestehen über das ganze Schuljahr verteilt veranstaltete. Für Stefan Bone, der selbst 2006 das Abitur am GAS mit Bestnote 1,0 ablegte, war dieses Jubiläum ein Anlass, an seine ehemalige Schule zurückzukehren und die Konzertfeierlichkeiten mit einem eigenen Klavierabend mitzugestalten.

Stefan Bone studierte ab 2006 in der Solistenklasse von Professorin Kristin Merscher an der Musikhochschule Saarbrücken Klavier mit den Schwerpunktfächern Kammermusik bei Professor Tatevik Mokatsian und Musiktheorie bei Professor Jörg Nonnweiler. Sowohl sein Diplom als auch seine Konzertreife schloss der junge Pianist mit Auszeichnung ab und studiert seitdem Dirigieren an der Musikhochschule in Freiburg. In seiner künstlerischen Tätigkeit, die zu zahlreichen Konzerten, Meisterkursen und Wettbewerbserfolgen im In- und Ausland führten, konzentrierte sich Stefan Bone auf die Klavierliteratur von Komponisten von Klassik, Romantik und Moderne, die auch sein Programm prägten.

In der ersten Hälfte stand das Oeuvre von Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt, dessen dramatischeren Facetten die c-Moll Fantasie und die sich daran anschließende c-Moll-Sonate zeigten. Im Anschluss daran wurden Ausschnitte aus Klavierzyklen von Robert Schumann und Olivier Messiaen präsentiert, abgerundet von den vier Klavierstücken op. 119 von Johannes Brahms, seinem letzten und vielleicht innigsten und persönlichsten Klavierwerk.

Mit beeindruckender Virtuosität, gepaart mit feiner klanglicher Sensibilität und stellenweise auch lyrischem Innehalten zeigte Bone die zahlreichen Facetten seines pianistischen Ausdrucks. So zog der junge Künstler über 90 Minuten hinweg die Blicke und Ohren des Publikums in seinen Bann. Die frisch renovierte Aula und besonders der Flügel des Gymnasiums boten dem Konzert ein Ambiente, das dem Anlass mehr als angemessen war.

Weitere Veranstaltungen zum Jubiläum 125 Jahre GaS

Stefansberg Big Band
Schulfest
Schulfest

125 Jahre Gymnasium am Stefansberg

Veranstaltungsreihe im Juni 2013

Das Gymnasium am Stefansberg feiert im Jahr 2013 sein 125-jähriges Jubiläum und veranstaltet aus diesem Anlass über das gesamte Jubiläumsjahr verteilt eine Reihe von besonderen Events, mit den das besondere Jubiläum gefeiert werden soll.

Nach dem Neujahrsemfang im Januar und dem großen Festkonzert der King’s Singers im März stehen im Juni 2013 gleich mehrere Veranstaltungen auf dem Programm, für die die Sparkasse Merzig-Wadern großzügige Unterstützung zugesagt hat . Anfang Juni (Freitag, 08. Juni und Samstag 09. Juni) führt die Theater-AG der Schule „Die drei Musketiere“ in der Stadthalle auf (jeweils um 20.00 Uhr). In der dritten Juniwoche besucht eine renommierte amerikanische Bigband, das Blue Lake International Southern Winds Orchestra, im Rahmen einer Europatour auch das GaS. Dort werden die amerikanischen Musiker gemeinsam mit der Stefansberg-Bigband einen Workshop durchführen und am 19. Juni in der Stadthalle ein Konzert geben (19.00 Uhr, Eintritt frei). Ein weiteres musikalisches Highlight ist ein Klavierkonzert, das der Merziger Pianist Stefan Bone, selbst ein ehemaliger Schüler des Stefansberg-Gymnasiums, am Donnerstag, 27. Juni um 19.00 Uhr in der Aula der Schule geben wird. 

Zum Abschluss des „Feiermonats“ Juni finden vom 26. – 28. Juni Projekttage am Stefansberg statt, deren Ergebnisse am Schulfest am Samstag, 29. Juni ab 12.00 Uhr präsentiert werden. Im Rahmen des Schulfestes ist (ab 16.00 Uhr) auch ein Ehemaligentreff geplant, bei dem ehemalige Schüler einzelner Abiturjahrgänge auch ihre alten Abiturarbeiten – gegen eine kleine Spende an den Förderverein – erhalten können.

King's Singers erobern Merzig im Sturm (16. März 2013)

King's Singers
Schulchor beim Auftritt
King's Singers mit Schülern
Workshop mit Schulchor
Helferteam in Stadthalle in Aktion

Donnernder Applaus, Standing Ovations, mehrere Zugaben und ein rundum begeistertes Publikum – so lassen sich die Reaktionen auf das Konzert des weltbekannten Vokalensembles der King’s Singers zusammenfassen, das am vergangenen Samstag in der Merziger Stadthalle stattfand.

Doch der Reihe nach: Dem Gymnasium am Stefansberg war es gelungen, mit den King’s Singers die Stars der A-cappella-Szene für einen Workshop und ein Konzert in Merzig zu gewinnen. Das Konzert war Teil der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum der Schule. Vor ausverkauftem Haus betraten sechs Sänger die Bühne und sangen – zur Überraschung mancher Zuschauer - ohne Mikrofone oder Gesangsanlage und natürlich ohne Begleitinstrumente. Die sechs Sänger aus England bewiesen eindrucksvoll, dass sie zu Recht als die Könige des A-cappella-Gesangs bezeichnet werden: Vokalmusik auf höchstem musikalischem Niveau mit lupenreiner Intonation und glasklarem Ausdruck. Dabei wurde diese äußerst anspruchsvolle Musik in einer faszinierend leicht und locker wirkenden Darbietung präsentiert. Der Kontakt zum Publikum war – vielleicht gerade wegen der direkten unmittelbaren Präsentation – hervorragend und bei ruhigeren Stücken war es in der Stadthalle so still, dass man die sprichwörtliche Stecknadel hätte fallen hören können.

Das Programm trug den Titel „Zeitreise“. Im ersten Teil des Konzertes wurden Madrigale und Volkslieder aus vier Jahrhunderten sowie der Liederzyklus „Der erste Frühlingstag“ op. 48 von Felix Mendelssohn-Bartholdy präsentiert. Schlusspunkt des ersten Teils war das Stück „Timepiece“ von Paul Patterson, das er eigens für die King’s Singers komponierte. Humoristisch wurde die Geschichte von Adam und Eva erzählt.  Nach der Pause stand unter dem Oberbegriff „Songs in close harmony“ populäre Unterhaltungsmusik auf dem Programm: Titel der Beatles, Billy Joels oder Michael Bubles wechselten sich mit bekannten Folk-Melodien ab. Gewürzt wurde das Ganze mit unterhaltsamen, von britischem Humor geprägten Moderationen und sparsamen, aber sehr gelungenen choreographischen Einlagen. Als der letzte Titel angesagt wurde, ging ein Raunen des Bedauerns durch das Publikum, dem es aber gelang, noch einige Zugaben einzufordern.

Der Schulchor des Stefansberg-Gymnasiums unter der Leitung von Musiklehrer Stefan Christian trat nach der Pause als „Special Guest“ auf. Die etwa 25 Schülerinnen und Schüler hatten nachmittags die Gelegenheit, mit den King’s Singers im Rahmen eines Workshops zusammenzuarbeiten. Schulleiter Albert Ehl, der selbst in dem Chor mitsang, bezeichnete diesen Workshop als ein fantastisches Erlebnis für alle Beteiligten. Die Stars aus England probten und arbeiteten mit den Schülern an zuvor einstudierten Stücken, gaben Tipps zu Atemtechnik, Ausdruck, Stimmfarbe oder Publikumskontakt. Manche der Tipps der Profis wirkten für die Schüler zunächst überraschend, es zeigte sich jedoch schnell, dass sich oft mit geringem Aufwand die musikalische Präsentation eines Titels deutlich verbessern lässt. Die jungen Sänger präsentierten die vier im Workshop erarbeiteten Popsongs in beeindruckender Klangfülle sowie mit viel Engagement und erhielten ebenfalls lang anhaltenden Applaus.

Nach dem Konzert unterhielten sich die sechs Sänger der King’s Singers noch eine ganze Weile im Foyer der Stadthalle mit den Zuhörern und gaben Autogramme. Die Stars aus England fühlten sich sowohl auf der Bühne als auch beim Bad in der Menge sichtlich wohl – so wohl, dass es durchaus möglich scheint, die King’s Singers in der Zukunft nochmals für ein Konzert in Merzig gewinnen zu können.

125 Jahre Gymnasium am Stefansberg

Unsere Schule feiert 2013 ihr 125-jähriges Jubiläum. 1888 als Jungenschule gegründet hat sich das Gymnasium am Stefansberg im Verlauf einer wechselvollen Geschichte zu einer der wichtigsten Bildungseinrichtungen des Landkreises entwickelt. Die Bedeutung, die unsere Schule heute erlangt hat, lässt sich mit einigen wenigen Zahlen belegen: heute ist das GaS die größte Schule des Landkreises Merzig-Wadern, wir hatten wiederholt die mit Abstand höchsten Anmeldezahlen des Landkreises zu verzeichnen und hatten mehrfach die größten Abitur-jahrgänge des Landes.


Titelseite Festschrift
Kampf um Erhalt der Schule 1986
Historischer Blick auf Schulgebäude
Blick vom Kreuzberg ins Saartal um 1900
Hauptgebäude um die Jahrhundertwende
Neubau 1995
100 Jahre GaS (Ansprache Minister Breitenbach)
Luftbild GaS 2005
Schulgebäude 2012

Das Festjahr 2013 wollen wir mit einer Reihe von Veranstaltungen begehen:

Donnerstag, 24.01.: Neujahrsempfang und Präsentation der Festschrift

Samstag, 16.03.:   Workshop und Konzert der King‘s Singers

 

Samstag, 08.06.:   „Die drei Musketiere“ (Aufführung der Theater-AG) 

Mittwoch, 19.06.:   Konzert der Stefansberg Big Band mit der Blue-Lake  

                                      Big Band (USA)  (mit Workshop und Schüleraustausch)           

Mi., 26.06. – Fr., 28. 06:  Projekttage  

Samstag, 29.06.:   Projektpräsentationen, Schulfest mit Ehemaligentreff 

Samstag, 12.10:   Festgottesdienst und Festakt in der Stadthalle 

Samstag, 16. 11.:   „Ronja Räubertochter“ (Aufführung der Musical-AG) 

Montag, 16.12.:   Weihnachtskonzert in St. Josef 

 

- Ausstellung von Kunstwerken mit Motiven aus der Stadt Merzig 

- Tag der Schulmusik 

- Sprachentag 

- Sportfest wie anno dazumal: „Spiel ohne Grenzen“